Oktoberfest 2026 in München - Wo Sie ein Freibier ergattern können
München – Das 191. Münchner Oktoberfest (19. September bis 4. Oktober) steht vor der Tür und bei vielen Besuchern kommt zu Recht die Kostenfrage auf. Denn egal wo man hinsieht, es wird teurer: Speisen, Getränke – die Preisschraube zieht fast überall an. Mit diesen Tricks können Sie zumindest an einigen Stellen sparen.
Für die Münchner gibt es zwei Optionen: Auf dem Volksfest zu arbeiten (Bedienungen machen im Schnitt weit über 5.000 Euro pro Saison) oder auf der Wiesn zu feiern und Geld auszugeben. Und das nicht zu wenig. Eine Familie mit zwei Kindern lässt bei jedem Besuch 150 bis 250 Euro da.
Doch die Preise sind auch auf dem Oktoberfest nicht überall gleich. BILD sagt Ihnen, in welchem Zelt die Maß wie viel kostet (Preisspanne: 14,80 bis 15,90 Euro), verrät Tricks, wie Sie kräftig sparen können – und wo Sie vielleicht sogar eine Maß Freibier abgreifen können.
Viele werden sich jetzt wundern: Auf die Wiesn dürfen Sie tatsächlich Ihr eigenes Essen mitbringen. Theresa Baumann von der Wiesn-Pressestelle zu BILD: „Auf dem Familien-Platzl kann die eigene Brotzeit verzehrt werden. Es gibt dort sogar eine Mikrowelle, um sich Speisen aufzuwärmen.“ Das Mitbringen von eigenem Essen in den Biergarten ist in Bayern seit dem 19. Jahrhundert ein Kulturgut und wird bis heute von Einheimischen verteidigt. Für die Wiesn gilt das aber nur für das Familien-Platzl (Straße 3/Ost).
In den Zelten sind alkoholfreie Getränke oft nicht wesentlich billiger als die gleiche Menge Bier. Der Durst der Kinder auf dem Oktoberfest ist daher fast genauso teuer wie der von Erwachsenen. Es gibt eine Ausnahme: Das Festzelt Tradition hat im Biergarten einen nie versiegenden Limo-Brunnen. Für einmalig 1 Euro können die Kleinen so viel trinken, wie sie möchten.
Einzige Einschränkung: Der Wunderbrunnen steht auf dem Gelände der „Oidn Wiesn“ (= nostalgisches Oktoberfest). Das Gelände kostet 4 Euro Eintritt pro Person (Kinder bis 14 Jahre/ab 21 Uhr für alle frei). Die Investition lohnt sich aber.
Auf der Oidn Wiesn kosten nämlich die Attraktionen alle nur 1,50 Euro Eintritt. Kettenflieger, Geisterbahn, die „Fahrt ins Paradies“: Die Fahrgeschäfte sind zwar etwas in die Jahre gekommen, das macht aber ihren Charme aus. Für viele Bayern ist die Oide Wiesn die wahre Wiesn.
Zudem ist die Maß dort etwas günstiger und wird in den traditionellen Keferlohern serviert – das sind Steingutkrüge, die das Bier länger frisch und kühl halten. Seit 1892 wurden die Steinkrüge auf der übrigen Wiesn durch Glaskrüge ersetzt, um zu sehen, ob der Schankkellner beim Einschenken schummelt.
Wer unbedingt mit seinen Kindern auf die große Wiesn gehen will, sollte dies an genau zwei Tagen tun: am ersten und am zweiten Dienstag (22./29. September, jeweils bis 19 Uhr). Da ist Familientag auf dem Oktoberfest. Die Schausteller bieten die Fahrten günstiger, die Wirte das Essen für Kinder (Beispiele: Hackerzelt Schnitzel mit Pommes, 12 bis 17 Uhr, 11,80 Euro) deutlich billiger an.
Mittags ist auch sonst die günstigste Zeit auf der Wiesn. Werktags ist es auch am ruhigsten. Und mit der Mittagskarte kann man auf der Wiesn essen, ohne gleich einen Kleinkredit aufnehmen zu müssen.
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