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„Wird ein Riesenmatch“ - Das erwartet Zverev vom Finale der US Open

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„Wird ein Riesenmatch“ - Das erwartet Zverev vom Finale der US Open

„Ich hoffe, ich lasse den amerikanischen Traum nicht wahr werden am Sonntag.“

Starke Worte eines unglaublichen Sportlers! Alexander Zverev (29) steht im Finale der US Open . Sein drittes Grand-Slam-Endspiel in Serie – deutscher Rekord! Sein zweites Finale in New York – deutscher Rekord. Beides hat kein männlicher deutscher Profi vor ihm geschafft. Sein Gegner: Ben Shelton (23). Der Mann, der den „amerikanischen Traum“, wie Zverev sagt, verwirklichen soll.

Die Amerikaner jazzen das Duell zu allem hoch, was geht: Aufschläger gegen Aufschläger, Schwarz gegen Weiß, junge Generation gegen Mittelalter. Vor allem, dass Shelton der erste Schwarze seit Arthur Ashe (†49) 1972 im Finale von Flushing Meadows ist, lässt Journalisten, TV-Experten und Fans nicht mehr los. Nach Ashe ist auch das Stadion benannt, in dem am Sonntag (20 Uhr, sporteurope.tv und Sky) 24.000 Leute sitzen werden.

Und nahezu alle werden gegen Zverev sein. Der sagt: „Mir ist es egal. Ich spiele seit über zehn Jahren in Stadien, die gegen mich sind. In Frankreich gegen Franzosen, in Australien gegen Australier usw. Ich hoffe, ich lasse den amerikanischen Traum nicht wahr werden am Sonntag.“ Als Nummer 2 der Welt ist er gegen die. Nummer 9 Favorit, in der Bilanz liegt der Hamburger 5:0 vorn und genug Selbstvertrauen hat er auch.

Vor einem Jahr sah das noch ganz anders aus. Der Tiefpunkt mit dem Erstrunden-Aus in Wimbledon, nachdem der alles infrage stellte – und personell nichts änderte. Bei den US Open war dann schon in der 3. Runde Schluss. Kamen da irgendwann Zweifel auf, das Image des Unvollendeten, als ohne Major-Titel, abzulegen? Selbst Zverev wird ja nicht jünger. Der Olympiasieger von 2021: „Ich habe daran geglaubt, dass es möglich ist, einen Grand Slam zu gewinnen. Ich glaube, die meisten von euch haben das nicht getan“, lacht er. Zu dominant waren aber auch Jannik Sinner (25) und Carlos Alcaraz (23), die drei der vier Grand-Slam-Finals 2025 gegeneinander bestritten.

Das eine Finale, das anders lautete, fand 2025 in Melbourne statt. Sinner spielte es, auf der anderen Seite stand Zverev. Der startete zwölf Monate später richtig durch, profitierte aber natürlich auch von den Verletzungen Sinners, der in New York fehlt, und Alcaraz’, der in Paris und Wimbledon nicht dabei war. Trotzdem sagt Zverev: „Die Frage war immer, ob Carlos und Jannik einmal alle vier Grand-Slam-Finals im Jahr gegeneinander austragen werden.“

Hätte er auch geglaubt, dass die Australian Open mit dem Halbfinale sein schlechtestes Grand-Slam-Turnier 2026 bleiben werden, wenn man ihm das vorhergesagt hätte? Scheinbar ja. „Ich glaube an die Arbeit, die wir gemacht haben. Manchmal ist es einfach. Ich habe jetzt in der Umkleide gerade erst verstanden, dass ich ein Aufschlagspiel davon entfernt war, in allen vier Grand-Slam-Finals dieses Jahr zu stehen. Das ist halt ein bisschen bitter“, so Zverev.

Nun hat er seinen zweiten Major-Titel vor der Brust. Und er sagte mehrmals nach dem Matchball im Halbfinale gegen den Russen Karen Khachanov (30): „Sonntag ist ein Riesenmatch.“ Nervös ist er nicht. Warum auch? „Was mir Ruhe gibt, ist, dass ich in Paris gewonnen habe.

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