Daniel Peters: Verheirateter CDU-Politiker fischt Wähler auf Tinder
Die CDU in Mecklenburg-Vorpommern braucht für die Landtagswahl dringend Wähler.
Spitzenkandidat Daniel Peters will sie auf Tinder finden.
Das bringt ihm auch Spott ein.
Der CDU-Spitzenkandidat in Mecklenburg-Vorpommern, Daniel Peters, sucht die Zuneigung seiner Wähler nun auch auf der Dating-App Tinder . „Ich interessiere mich für dein Leben.
Lass uns besprechen, was besser werden muss“, schrieb er in dem Online-Chat, mit dem Menschen normalerweise neue Partnerschaften anbahnen.
Peters zeigte sich optimistisch, dass viele Menschen den Wisch nach rechts machen – also ihn liken. „Herr Peters ist glücklich verheiratet und sucht keine Dates“, betonte dabei zugleich ein Sprecher der CDU.
Bisher hat sich der Schritt für Peters offenbar gelohnt.
Die Rückmeldungen liegen seinen Angaben nach im dreistelligen Bereich.
Und sie seien sehr positiv. „Das Format wird als unterhaltsam und informativ wahrgenommen“, sagte er.
Die Kritik anderer Parteien, die seinen Auftritt bei Tinder etwa als verzweifelt und unseriös verspotteten, wischte der gebürtige Rostocker weg.
Die Konkurrenz sei aus der Zeit gefallen, meinte Peters, der auch andere soziale Netzwerke wie Instagram und Facebook nutzt.
CDU in Umfragen auf historisch niedrigem Niveau Im Wahlkampf sorgte Peters zudem für Schlagzeilen mit einer Fischbrötchen-Kampagne und dem Slogan: „Die Mitte ist das Beste.“ Unterstützer lobten, das Fischbrötchen sei ein Symbol für Küste und Tradition.
Es gab aber auch Kritik, weil das von Peters gewählte Fischbrötchen-Motiv nicht aus der Region stammt.
In Umfragen liegt die CDU in dem Bundesland auf historisch niedrigem Niveau.
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