Grund zur Freude - Spotify bringt praktisches Update für Eltern
Wer Kinder hat, kennt das Problem: Statt der Lieblingsband landen plötzlich Schlaflieder, Kinderreime oder Songs aus Animationsfilmen ganz oben im Spotify-Jahresrückblick. Genau das soll jetzt vorbei sein. Der Musik-Streamingdienst führt eine neue Funktion ein, mit der Kindermusik nicht mehr den persönlichen Musikgeschmack beeinflusst. Auch Spotify Wrapped soll dadurch wieder deutlich näher an den tatsächlichen Hörgewohnheiten liegen.
Spotify rollt ab sofort einen neuen Schalter für „Kids & Family“-Musik aus. Wird die Funktion aktiviert, fließen Songs und Inhalte aus der Kategorie „ Kinder & Familie “ nicht mehr in das persönliche Geschmacksprofil ein. Das betrifft nicht nur Musikempfehlungen, sondern auch personalisierte Funktionen wie „Discover Weekly“, „Daily Mixes“ und den beliebten Jahresrückblick Spotify Wrapped.
Besonders für Eltern dürfte das Update interessant sein. Bislang konnten regelmäßig abgespielte Kinderlieder die Vorschläge des Dienstes und die Auswertung des Musikjahres stark beeinflussen. Als Umgehung blieb häufig nur die sogenannte „Private Session“, die jedoch jedes Mal erneut eingeschaltet werden musste.
Wie das Unternehmen selbst berichtet, befindet sich der neue Schalter in den Spotify-Einstellungen. Nutzer können ihn über „Einstellungen und Datenschutz“ sowie den Bereich „Inhalte und Anzeige“ aktivieren beziehungsweise deaktivieren. Kindermusik lässt sich anschließend weiterhin ganz normal suchen, hören und in Playlists speichern.
Spotify betont dabei, dass die Inhalte zwar abgespielt werden können, nach dem Aktivieren aber nicht mehr in die persönlichen Empfehlungen einfließen.
Die Änderung gilt nach Angaben von Spotify auch rückwirkend. Bereits gehörte Musik aus dem Bereich „Kinder & Familie“ soll dadurch nicht mehr für die Auswertung des Musikgeschmacks berücksichtigt werden. So können sich Nutzer künftig einen Jahresrückblick anzeigen lassen, der ihren tatsächlichen Hörgewohnheiten näherkommt.
Laut Spotify kann es bis zu 48 Stunden dauern, bis sich die Anpassungen vollständig auf Empfehlungen und personalisierte Inhalte auswirken. Das Update wird seit dem 15. September ausgerollt und steht auch in Deutschland zur Verfügung.
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