Netanjahu empört: Israel nennt Macrons Gaza-Rede "grotesk"
Vor der UN-Generalversammlung beklagt Frankreichs Präsident Macron die desolate humanitäre Lage in Gaza. Auch die Angriffe auf Palästinenser im Westjordanland wirft er Israel vor. Netanjahus Büro reagiert mit scharfer Gegenwehr.
Israel hat empört auf die Rede von Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron vor der UN-Vollversammlung reagiert, in der er die Lage im Westjordanland angeprangert hatte. Die "groteske Absurdität" von Macrons Äußerungen sei "schockierend", teilte das Büro von Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu mit. Es bezog sich insbesondere auf Macrons Äußerung, dass die islamistische Palästinenserorganisation Hamas dort "nie" aktiv gewesen sei.
"Hamas-Terroristen verüben fast täglich Anschläge auf Juden. Sie haben unzählige israelische Zivilisten in Judäa und Samaria ermordet", erklärte Netanjahus Büro unter Verwendung der biblischen Bezeichnung für das Westjordanland, das Israel 1967 im Zuge des Sechstagekrieges eingenommen hatte.
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