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Kulturboykott gegen Israel: Es geht tatsächlich um Herkunft

Die Zeit ·
Kulturboykott gegen Israel: Es geht tatsächlich um Herkunft

In diesem Sommer hat der PEN America etwas getan, wofür er vor mehr als 100 Jahren gegründet wurde: Er setzte sich für die Freiheit der Literatur ein.

Genauer gesagt, veröffentlichte er einen Text, in dem es um die Ausgrenzung israelischer und jüdischer Autoren ging.

Denn – was ist der PEN? Eine Institution, um »Schriftsteller und ihre Verbündeten zu vereinen, um den kreativen Ausdruck zu feiern und die Freiheiten zu verteidigen, die ihn ermöglichen«. Über Monate hinweg dokumentierten Mitarbeiter Erfahrungen jüdischer wie israelischer Stimmen aus der Literaturszene und fassten diese auf der Seite des PEN America unter dem Titel Ein stilles Moratorium zusammen.

Und womöglich hätte all das kaum Beachtung gefunden, womöglich hätten alle etwas bedrückt mit den Schultern gezuckt und auf To-do-Listen rumgekritzelt, würde die Kulturwelt nicht seit einiger Zeit Kopf und Rückgrat verlieren, sobald das Wort » Israel « auftaucht.

Dieser Text des PEN erschütterte die hundertjährige Institution.

Und er erschüttert vor allem eine hundertjährige liberale Gewissheit, die gerade weltweit in Verlagen, Agenturen und Kultureinrichtungen auf dem Spiel steht.

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5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.zeit.de — der Inhalt gehört Die Zeit.

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