Koordinierte Attacke: Zahlreiche Tote bei Anschlag mit Autobombe in Pakistan
Ein Anschlag mit einer Autobombe trifft eine Polizeizentrale im Nordwesten Pakistans.
Die Detonation beschädigt auch eine Moschee.
Mehrere Angreifer sollen involviert gewesen sein.
Bei einer koordinierten Attacke auf eine Polizeizentrale in Pakistan hat es zahlreiche Tote gegeben.
Mindestens 16 Menschen sind bei dem Anschlag in der Stadt Kohat im Nordwesten des Landes nach Behördenangaben ums Leben gekommen.
Zudem sind mindestens sieben Angreifer tot, wie es am späten Abend (Ortszeit) aus Polizeikreisen hieß.
Während des Freitagsgebets habe ein mit Sprengstoff beladenes Fahrzeug zunächst ein Tor gerammt und sei dann explodiert, hieß es aus Polizeikreisen weiter.
Die bewaffneten Angreifer hätten daraufhin das Gelände gestürmt und einer habe einen Sprengstoffgürtel gezündet.
Von der Wucht der Detonation wurde auch eine Moschee auf dem Gelände beschädigt.
Fernsehaufnahmen des pakistanischen Senders Geo zeigten Menschen, die in Panik vom Anschlagsort flohen.
Am Boden waren leblose Körper zu sehen.
Mehr als 50 Verletzte wurden in ein Krankenhaus in der Nähe gebracht, wie ein Arzt der Deutschen Presse-Agentur sagte.
Videos in den sozialen Medien, deren Echtheit von der Deutschen Presse-Agentur verifiziert wurden, zeigten eine schwerbeschädigte Häuserfront und mehrere Menschen, die Trümmer wegschafften.
IS und Taliban in der Region aktiv Zunächst reklamierte niemand den Anschlag in der Unruheprovinz Khyber Pakhtunkhwa für sich.
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