Handball-Bundesliga: Füchse vor Saisonstart unter Druck: „Der Kopf arbeitet“
Nach der derben Supercup-Pleite gegen Magdeburg wollen die Füchse Berlin gegen Melsungen unbedingt einen Fehlstart vermeiden.
Ein brisantes Wiedersehen fällt dabei aber aus.
Etwas Brisanz ist für die Füchse Berlin beim Saisonauftakt der Handball-Bundesliga am Donnerstag gegen die MT Melsungen (20.00 Uhr/Dyn) schon vor der Partie raus.
Denn der frühere Trainer Jaron Siewert wird an diesem Abend nicht an seine alte Wirkungsstätte in die Max-Schmeling-Halle zurückkehren.
Seit dieser Saison arbeitet Siewert in Melsungen bereits hinter den Kulissen und wird dann ab 2027 den Cheftrainerposten der Hessen übernehmen.
Bis dahin will sich der 32-Jährige aber noch im Hintergrund halten, um den Fokus auf dem Team zu belassen.
Keeper Ludwig freut sich für Siewert Auch deshalb verzichtet er auf eine Reise in seine Heimatstadt.
Für Torhüter Lasse Ludwig, der unter Siewert zum Profi bei den Füchsen wurde, spielt das aber keine Rolle. „Das Sportliche muss man trennen.
Aber früher oder später werden wir uns sehen.
Und ich gönne es ihm, dass er dort einen Vertrag unterschrieben hat“, sagte er.
Nach der deutlichen Supercup -Pleite gegen den SC Magdeburg bleibt aber dennoch Brisanz in diesem Auftaktmatch.
Denn ein Fehlstart soll unbedingt vermieden werden.
Zumal es eine Woche später erneut gegen Magdeburg geht. „Das wird eine Riesenherausforderung“, sagte Trainer Nicolej Krickau.
Gleichzeitig warnte der Däne aber auch davor, nicht gleich alles schlecht zu reden. „Ich möchte nicht, dass wir über eine Verunsicherung in unserem Prozess reden.
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