Kein "Sepplfasching": Lederhosen- und Dirndl-Verbot zum Oktoberfest: Münchner Bars sperren Trachten aus
Ausgerechnet während des Oktoberfests verbieten immer mehr Bars in München das Tragen von Lederhosen oder Dirndln.
Denn mit dem Trachten-Hype geht offenbar ein ganz spezielles Verhalten einher – und das sorgt bei manchen Gastronomen für Ärger.
Nicht nur Münchnerinnen und Münchner, sondern auch viele Zugereiste tragen zum Oktoberfest gerne Lederhosen und Dirndl.
Während der Wiesn prägen Trachten das Stadtbild.
Doch was bei vielen Wiesn-Wirten gerne gesehen wird, ist in einigen Bars der Stadt mittlerweile verpönt.
Manche verbieten sogar den Eintritt in Trachten, wie die "TZ" berichtet.
So etwa die Bar "Gebrüder Keller und Erben" im Glockenbachviertel.
An der Tür steht ein Schild auf dem zu lesen ist: "Keine Trachten – Mainstream gibt es woanders".
Immer mehr Bars in München schließen sich dem Trend an und verhängen ein Trachtenverbot.
Der Grund dafür liegt an einer speziellen Verhaltensweise von Gästen.
Wiesn-Besucher sind schlecht fürs Geschäft Über das Trachtenverbot informiert Besitzer Florian Keller (58) nicht nur an der Tür, sondern auch per Post auf Instagram.
Darin schreibt er: "Wir betreiben unseren Laden nicht aus Profit, sondern als besonderen Platz im Sinne von echter Vielfalt.
Gerade deswegen können sich während der Wiesn Trachtenverkleidete (und generell alle sparsamen Aufstreber mit Streifenhemd bzw.
Gucchitascherl) gerne einen passenderen Platz suchen.
5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.stern.de — der Inhalt gehört Stern.