Möbelhandel: Wie Ikea gegen die Zurückhaltung der Kunden ankämpft
Ikea bleibt von der Krise der Branche nicht verschont.
Der Möbelriese versucht, sich für Verbraucher noch interessanter zu machen – unter anderem mit einem neuen Secondhand-Marktplatz.
Ob das hilft? „Für garantierte Festtagsstimmung“ - das verspricht Ikea auf seiner Internetseite.
Ob Dekoration, Beleuchtung oder Leckereien mit Ikea-typischen Produktnamen wie Vintersaga: Auf vielen Bildern glänzt es weihnachtlich.
Bei Ikea selbst ist die Stimmung weniger festlich.
Nach dem Rekordjahr 2022/2023 sanken die weltweiten Erlöse.
Die Kaufzurückhaltung geht an dem Möbelhändler nicht spurlos vorbei.
Viele Menschen sparen bei Möbeln und Einrichtungsgegenständen und schieben Anschaffungen auf, weil das leichter möglich ist als bei anderen Alltagsprodukten.
Deutschland ist der wichtigste Markt für das Unternehmen, aber Ikea steht hier zunehmend unter Druck durch Wettbewerber wie Jysk und XXXLutz.
Mit verschiedenen Maßnahmen versucht man deshalb, die Kunden zu locken. „Preise wurden angepasst, um für Kunden relevant zu bleiben“ In dieser Woche startet Ikea in Deutschland seinen neuen Secondhand-Marktplatz.
Mitglieder des Ikea-Family-Programms können hier gebrauchte Möbel verkaufen und kaufen.
Wer sich bei der Auszahlung für eine Guthabenkarte entscheidet, erhält zum Start zusätzlich einen Coupon im Wert von 15 Prozent des Verkaufserlöses.
Ikea springt damit auf einen Trend auf, denn der Secondhandmarkt boomt.
Auf Online-Portalen wie Kleinanzeigen zählen Ikea-Produkte seit Jahren zu den besonders beliebten Angeboten. „Wir beobachten, dass gebrauchte Möbel und Wohnaccessoires zunehmend gefragt sind und immer häufiger online gekauft und verkauft werden“, sagt Charlotte Miles, Country Sales Managerin von Ikea Deutschland.
5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.stern.de — der Inhalt gehört Stern.