Matthew Lillard: Darum bereut er „Scream 7“
Matthew Lillard kehrte für „Scream 7“ zurück, obwohl seine Kollegin Melissa Barrera gefeuert wurde.
Inzwischen bereut er diesen Schritt.
Matthew Lillard (56) bereut inzwischen seine Rückkehr in die „Scream"-Reihe.
Bei einer Vorführung am vergangenen Dienstag zum anstehenden 30.
Geburtstag des Originals sprach der Schauspieler über die Entlassung seiner Kollegin Melissa Barrera (36) und über seine eigene Rolle dabei. „Ich schäme mich dafür“, sagte er laut „Entertainment Weekly“ .
Lillard gehört zum Originalcast der Horrorreihe.
1996 spielte er in Wes Cravens erstem „Scream“ den Killer Stu Macher, für „Scream 7“ kehrte er in die Rolle zurück.
Der Film lief im Februar dieses Jahres in den Kinos an und wurde mit 214 Millionen Dollar zum erfolgreichsten Teil der Reihe.
Ein Fan wollte bei dem Screening wissen, wie schwer es für Schauspieler sei, politisch Stellung zu beziehen. „Ich weiß nicht, wie ich es anders machen soll“, antwortete Lillard. „Ich habe queere Kinder .
Wenn ich mich nicht für queere Kinder oder für Kinder in der Trans-Community einsetze, was mache ich dann hier?“ Dasselbe gelte für die Einwanderungsbehörde ICE, die er im vergangenen Jahr bei einer „Scream"-Vorführung mit einem „Fuck ICE“ attackiert hatte.
Instagram-Posts kosteten Melissa Barrera die Rolle Leicht sei das nicht immer, räumte er ein, und verwies auf Barrera.
Die Schauspielerin hatte nach dem Kriegsausbruch in Gaza 2023 auf Instagram Israel kritisiert und dem Land „Genozid und ethnische Säuberung“ vorgeworfen.
Die Produktionsfirma Spyglass warf sie daraufhin aus dem Franchise, obwohl sie in zwei Teilen als Hauptfigur mitgespielt hatte und für „Scream 7“ bereits eingeplant war.
Man habe „null Toleranz für Antisemitismus oder die Anstiftung zu Hass in jeder Form“, hieß es damals von dem Unternehmen. „Melissa Barrera, eine wunderbare Schauspielerin, wurde für das gefeuert, was sie gesagt hat“, so Lillard.
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