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stern Stunde: CDU-Influencerin: „Wir sind hinter der Brandmauer gefangen, nicht die AfD“

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stern Stunde: CDU-Influencerin: „Wir sind hinter der Brandmauer gefangen, nicht die AfD“

Wurde das Thema Gerechtigkeit der AfD und der Linken überlassen? Und wie geht man mit Extremen um? Das sagten Gregor Gysi und Clara von Nathusius in der stern Stunde.

Es gibt mehrere Linien, die gerade durch die deutsche Politik gezogen werden.

Und obwohl dahinter unterschiedliche politische Anschauungen und Abgrenzungsmotivationen stehen, so leuchten sie doch alle rot. „Wir müssen eine rote Linie ziehen“, sagt also Gregor Gysi am Montagabend mit Blick auf die Sondierungen mit SPD und Grünen in Berlin. „Wer sich nicht daran hält, muss ausgeschlossen werden.“ Was der frühere Ober-Linke meint: Jeder, der das Existenzrecht Israels negiere, habe in seiner Partei nichts mehr zu suchen.

Denn da stehe „so ein Vernichtungsgedanke dahinter“.

Das, sagt er, dürfe niemand akzeptieren.

Auch Clara von Nathusius beruft sich auf rote Linien.

Allerdings betreffen sie nicht den Antisemitismus, sondern den Rechtsextremismus .

Die konservative Denkfabrik „D21“ zieht sie etwa entlang der Positionierung einer Partei zur EU, der Nato oder den USA. „Wir müssen als Union fragen, was sind bei uns klare Grenzen, die wir nicht überschreiten“, sagt sie.

Und darüber müsse man dann im Zweifel auch mit der AfD reden.

Denn: „Im Moment sind wir hinter der Brandmauer gefangen, und nicht die AfD.“ Bärbel Bas tut Gregor Gysi leid Gysi und Nathusius sind zu Gast bei der stern Stunde im Körber Forum in Hamburg, um mit Chefredakteur Gregor Peter Schmitz über die Frage „Wie gerecht ist Deutschland?“ zu reden.

Aber natürlich kommt dabei die Aktualität dazwischen, von den rot-rot-grünen Gesprächen in Berlin über den AfD-Erfolg in Sachsen-Anhalt bis zum überraschenden Rücktritt von Bärbel Bas als Bundesarbeitsministerin und SPD‑Vorsitzende. „Sie tut mir ein bisschen leid“, sagt Gysi über die nunmehrige Ex-Ministerin.

Bas sei der inhaltlichen und strategischen Unentschlossenheit ihrer Partei zum Opfer gefallen, sagt er.

Nathusius äußert sich kritischer.

Mitleid sei die „schwierigste politische Währung“, sagt sie.

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5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.stern.de — der Inhalt gehört Stern.

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