Höcke kein Thüringen-Chef: AfD scheitert mit Misstrauensvotum gegen Voigt
Die Aberkennung des Doktortitels veranlasst die AfD in Thüringen, per Misstrauensvotum den Ministerpräsidenten Voigt stürzen zu wollen. Die Rechtspopulisten scheitern - nicht zum ersten Mal.
Die AfD ist in Thüringen mit einem konstruktiven Misstrauensvotum gegen Ministerpräsident Mario Voigt gescheitert. Im Landtag in Erfurt stimmten 33 Abgeordnete für AfD-Landtagsfraktionschef Björn Höcke als neuen Ministerpräsidenten. Nötig gewesen wären mindestens 45 Stimmen, um den von der AfD wegen der Aberkennung seines Doktortitels kritisierten CDU-Politiker Voigt abzuwählen. Vertreter der anderen Fraktionen warfen der AfD und Höcke vor der Abstimmung vor, eine "Show" und "politisches Schmierentheater" zu veranstalten.
49 Abgeordnete stimmten gegen Höcke. Die AfD als größte Oppositionspartei mit 32 Sitzen ist damit in diesem Jahr bereits ein zweites Mal mit einem Misstrauensantrag gegen Voigt gescheitert. Offizieller Anlass war diesmal die Aberkennung des Doktortitels des Ministerpräsidenten, wogegen dieser klagt. Die anderen Fraktionen im Landtag hatten bereits vor der Abstimmung angekündigt, dass sie nicht für Höcke stimmen würden.
5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.n-tv.de — der Inhalt gehört n-tv.