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Luxusimmobilie in Berlin: Verkauf von Hotel Adlon vorerst gescheitert

Stern ·
Luxusimmobilie in Berlin: Verkauf von Hotel Adlon vorerst gescheitert

Das Berliner Luxushotel Adlon kann nach einer Abstimmung der Gesellschafter vorerst nicht verkauft werden.

Die zuständige Immobiliengesellschaft will ihre Pläne aber weiter verfolgen.

Das Luxushotel Adlon am Pariser Platz in Berlin kann vorerst nicht verkauft werden.

Die notwendige Mehrheit für den Verkauf der Immobilie sei unter den Gesellschaftern nicht zustande gekommen, teilte die Immobiliengesellschaft Jagdfeld mit.

Demnach stimmten zwar 86 Prozent der Gesellschafter des Adlon-Fonds für den Verkauf, sie halten aber nur 71,04 Prozent.

Benötigt wurde eine Kapitalmehrheit von 75 Prozent.

Jagdfeld will Verkauf weiter verfolgen Das Luxushotel ist Teil eines Fonds, dem Fundus-Fonds 31, der von Jagdfeld gemanagt wird.

Der Fonds - und damit das Adlon - gehört dem Unternehmen zufolge rund 4.000 Gesellschaftern, die in dem Fonds investiert sind.

Dabei handelt es sich überwiegend um Privatanleger.

Weil diese inzwischen in einem Alter seien, in dem sie sich von ihren Anteilen trennen wollten, hatte Jagdfeld vor einigen Wochen angekündigt, die Immobilie verkaufen zu wollen.

Jagdfeld bewertete das Abstimmungsergebnis als „überwältigendes Mandat, jetzt nochmals den Verkauf anzugehen“. „Jetzt ist der richtige Zeitpunkt für dieGesellschaft, zu verkaufen.

Nur so kommen die oft 80-jährigen Kleinanleger der ersten Stunde, die für sich allein mangels Alternative hilflos sind, zu ihrem Recht“, hieß es in der Mitteilung.

Größere Gesellschafter äußerten Kritik Gegen den Verkauf hatten sich vorab vor allem größere Gesellschafter ausgesprochen.

Sie kritisierten vor allem die gestaffelte Erfolgsbeteiligung für Jagdfeld.

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