Blitz-Wechsel im Tor - Sohn von Formel-1-Star gibt Einstand im neuen Klub
Eine überraschend schnelle Premiere des neuen Torwarts von Lok Leipzig beim 2:2 gegen den BFC in der Regionalliga Nordost.
Jonas Wendlinger, Sohn des früheren Formel-1-Piloten Karl Wendlinger, ersetzte Justin Duda. Eine durchwachsene Premiere. Er wirkte etwas nervös, sah beim 0:1 nicht gut aus, hielt Lok aber mit einer Megaparade gegen Rufat Dadashov beim Stand von 0:2 im Spiel. Doch warum kam es überhaupt zu diesem Wechsel im Kasten? Vorweg: Duda hatte ja zuvor Stammkeeper Andreas Naumann (Kreuzbandriss) ersetzen müssen. Trainer Torsten Ziegner: „Dieser Wechsel war ja nicht geplant. Justin wurde mehr oder weniger ins kalte Wasser geschmissen, weil wir nicht damit gerechnet haben, dass Andreas so lange ausfällt.“
Duda (23) machte sein Zeug, kassierte in drei Spielen (inklusive des Sachsenpokals) trotzdem sieben Gegentreffer. Ziegner: „Wir haben es eben nicht geschafft, defensiver stabiler zu stehen. Damit meine ich gar nicht, dass Justin in irgendeiner Form schuldig daran ist, dass wir die Tore kriegen. Aber wir haben mit Jonas jemanden dazugeholt, der mit seiner Ausstrahlung und Erfahrung der Mannschaft vielleicht etwas zusätzliche Sicherheit geben kann. Deswegen haben wir uns dafür entschieden, Jonas ins Tor zu stellen.“ Allerdings klappte es auch im neunten Regionalligaspiel der Saison nicht, die eigene Kiste sauber zu halten. Nächster Anlauf: Sonntag in Jena.
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