Italienische Medien berichten - Bundesliga-Gerücht um Nürnbergs Zoma
Nürnberg/Stuttgart – Kaum ist Nürnbergs Superstürmer Mohamed Ali Zoma (22) italienischer Nationalspieler, ploppen auch schon wieder Wechselgerüchte hoch. Jetzt berichtet das italienische Internetportal „Sprint e Sport“ von einem geplanten Transferangriff des VfB Stuttgart auf den aktuell besten Torschützen der 2. Bundesliga (sechs Saisontore). Und zwar für den Winter.
Demnach haben sich die Schwaben bereits im Sommer mit dem pfeilschnellen Angreifer beschäftigt. Doch Zoma hat sich entschieden, seinen Weg zunächst in Nürnberg fortzusetzen. Dazu passt: Aktuell bestätigt der Neu-Nationalspieler in der SPORT BILD weiteres Bundesliga-Interesse vom letzten Sommer. Genannt werden der FC Augsburg und Werder Bremen. Der Name Stuttgart fällt allerdings nicht.
BILD weiß: Konkretes Interesse an einer Verpflichtung hatten die Stuttgarter im Sommer nicht, Kontakt gab es ebenfalls keinen. Auch, weil der VfB auf dem Transfermarkt früh seine Wunsch-Spieler für die Offensive auserkoren hatte. Für den Flügel wechselte Leo Sauer (20) für 12,5 Mio. Euro aus Rotterdam an den Neckar. Im Angriff sollte ein echter Mittelstürmer her, Dzenan Pejcinovic (21) kam für 25 Mio. Euro aus Wolfsburg. Und anders als in Italien berichtet, spielt Zoma aktuell auch in den Winterplanungen keine Rolle beim VfB . Zumal der Neu-Nationalspieler Italiens inzwischen ohnehin zu teuer für die auf Einnahmen angewiesenen Stuttgarter sein dürfte.
Schon vor seiner Italien-Nominierung lehnte der Club ein 20‑Mio.-Euro-Angebot von West Ham ab (BILD berichtete). Sollte Zoma jetzt in der Nations League zum Einsatz kommen und weiter in der 2. Liga treffen wie zuletzt, wird sein Preis bis zum Winter sicher weiter steigen und könnte auch die 30‑Millionen-Grenze knacken.
Nürnberg liegt aktuell auf Platz zwei der zweiten Liga. Bleibt der Club im Aufstiegsrennen, ist es zudem unwahrscheinlich, dass Zoma schon im Winter abgegeben wird. Zoma selbst sagt über seine Zeit in Nürnberg: „Es war am Anfang keine einfache Situation für mich. Doch mittlerweile fühle ich mich richtig gut mit der Entscheidung. Ich habe hier eine Verantwortung, weil die Mannschaft und das Trainerteam Vertrauen in mich haben. Denn wir wollen hier etwas Besonderes schaffen, und ich glaube daran. Dazu liebe ich die Fans in Nürnberg, sie sind positiv verrückt.“
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