Montag, 12. Oktober 2026 QuellenÜber uns🌓
🇩🇪 DE ▾
EILMELDUNG
› Spieler ohne Helm attackiert - NFL-Rüpel rastet schon wieder komplett aus› Plötzlich live im TV zu hören - RTL-Moderator schiebt Frust wegen Werbung› 8. Spiel, 8. Sieg - Düsseldorfer EG einfach nicht zu stoppen› Analyse zu Gladbachs Derby-Pleite - El Mala entblößt Mega-Probleme für Blessin› „Raus“-Rufe vieler Fans - Fortuna und Ende läuft die Zeit davon› Sieg in der Verlängerung verschenkt - Quarterback leistet sich den Blackout des Jahres!› Plötzlich braucht es mehrere Sporttaschen - Ball-Chaos in der NFL!› Verlängerungs-Krimi - NFL-Held feiert Sieg lässig im Bademantel› Gelingt der Blitz-Ausstieg? - Dieser Bundesligist hat ein Achterbahnproblem› Neues Milliarden-Geschäft - NFL-Revolution macht Trump-Familie noch reicher› Spieler ohne Helm attackiert - NFL-Rüpel rastet schon wieder komplett aus› Plötzlich live im TV zu hören - RTL-Moderator schiebt Frust wegen Werbung› 8. Spiel, 8. Sieg - Düsseldorfer EG einfach nicht zu stoppen› Analyse zu Gladbachs Derby-Pleite - El Mala entblößt Mega-Probleme für Blessin› „Raus“-Rufe vieler Fans - Fortuna und Ende läuft die Zeit davon› Sieg in der Verlängerung verschenkt - Quarterback leistet sich den Blackout des Jahres!› Plötzlich braucht es mehrere Sporttaschen - Ball-Chaos in der NFL!› Verlängerungs-Krimi - NFL-Held feiert Sieg lässig im Bademantel› Gelingt der Blitz-Ausstieg? - Dieser Bundesligist hat ein Achterbahnproblem› Neues Milliarden-Geschäft - NFL-Revolution macht Trump-Familie noch reicher
Welt

Jemen: Huthis besetzen weitere wichtige Inseln – Zehntausende auf der Flucht

Der Spiegel Ausland ·
Jemen: Huthis besetzen weitere wichtige Inseln – Zehntausende auf der Flucht

Die Huthis im Jemen setzen ihren Vormarsch fort. Nun hat die mit Iran verbündete Miliz weitere strategisch wichtige Inseln im südlichen Roten Meer eingenommen. Damit verstärken sie ihre Kontrolle über eine bedeutende Seeschifffahrtsroute, wie Vertreter der jemenitischen Regierung und der Huthis am Montag mitteilten.

Nach Angaben von zwei Regierungsvertretern und einem Huthi-Vertreter stationierte die Miliz die Kämpfer auf den Inseln Große Hanish und Kleine Hanish, rund 160 Kilometer nördlich der Meerenge Bab al-Mandab. Die Huthis übernahmen die Inseln, nachdem sich Hunderte mit der Regierung verbündete Soldaten von der Inselgruppe zurückgezogen hatten, berichtet die Nachrichtenagentur AP unter Berufung auf eine anonyme Quelle. Sie sei nicht befugt gewesen, mit Journalisten zu sprechen, hieß es.

2 Min Zur Merkliste hinzufügen Nadelöhr Bab al-Mandab: Im Nahen Osten droht die nächste Seeblockade Von Susanne Koelbl 4 Min Zur Merkliste hinzufügen 4 Min Zur Merkliste hinzufügen Raketenentwicklung: Huthi-Miliz wollte Waffen offenbar mit Anthropic-KI verbessern 2 Min Zur Merkliste hinzufügen 2 Min Zur Merkliste hinzufügen Die Huthi-Miliz hatte in den vergangenen Tagen einen groß angelegten Vorstoß unternommen und bei Kämpfen gegen die Regierungstruppen die gesamte jemenitische Küste am Roten Meer erobert. Nach Angaben der jemenitischen Regierung kontrolliert die Miliz jetzt die für den Welthandel wichtige Meerenge Bab al-Mandab. Auch die strategische wichtige Insel Mayun ist von den Huthis besetzt.

Von ihren neu gewonnenen Positionen aus können die Huthis Handels- und andere Schiffe im Roten Meer gezielter angreifen oder stören als zuvor. Der für den Welthandel enorm wichtige Schifffahrtsweg, der auf der Route von Asien nach Europa liegt, ist damit noch stärker bedroht als bisher. Die Huthis hatten dort in den vergangenen Jahren mehrfach Schiffe angegriffen und teils versenkt oder gekapert. Ein Huthi-Sprecher teilte nun aber mit, dass die Sicherheit der Schifffahrt gewährleistet sei – mit Ausnahme saudi-arabischer Schiffe.

Saudi-Arabien unterstützt im Jemen die gegen die Huthis kämpfenden Regierungstruppen. Zuletzt hatte das Land neue Angriffe auf Ziele im Jemen geflogen. Der den Huthis nahestehende Fernsehsender Almasirah berichtete, es habe am Sonntag zwei Luftangriffe sowie Artilleriebeschuss in drei Bezirken der jemenitischen Provinz Saada gegeben, die an Saudi-Arabien grenzt und eine Hochburg der pro-iranischen Miliz ist.

Der Konflikt im Nahen Osten setzt den weltgrößten Ölexporteur Saudi-Arabien massiv unter Druck. Nach der iranischen Blockade der Straße von Hormus und der zunehmenden Bedrohung der Meerenge Bab al-Mandab durch die Huthi-Miliz im Jemen musste das Königreich nach Drohnenangriffen auch noch eine wichtige Pipeline abschalten .

Durch die neu aufgeflammten Kämpfe im Jemen verschärft sich zudem die Not der Bevölkerung. Die Zahl der intern Vertriebenen stieg nach Angaben der Uno-Organisation für Migration (IOM) in den vergangenen Tagen rasant auf inzwischen fast 86.000. Gut 82.000 seien seit Anfang September vor Kämpfen geflohen. Mehr als 2000 Menschen seien bereits über die Meerenge am Roten Meer nach Dschibuti geflohen.

Vollständigen Artikel bei Der Spiegel Ausland lesen ›

5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.spiegel.de — der Inhalt gehört Der Spiegel Ausland.

Mehr von Der Spiegel Ausland

Alle ansehen ›

Mehr in Welt

Alle ansehen ›