Gegen depressive Verstimmung - Es ist Herbst! Was sie jetzt schon für sich tun können
Die Tage werden kürzer, die Sonne zeigt sich seltener und morgens hängt oft schon Nebel in der Luft. Für viele Menschen ist das der Start in eine Zeit, die aufs Gemüt schlägt. Müdigkeit, Antriebslosigkeit und schlechte Laune können im Herbst zunehmen. Lichtmangel kann dabei eine Rolle spielen: Laut Bundesgesundheitsportal reagieren manche Menschen auf den Mangel an Tageslicht in den dunklen Herbst- und Wintermonaten sogar mit einer Depression. Doch gegen ein vorübergehendes Stimmungstief lässt sich einiges tun.
Sie haben Sorge, in den dunklen Monaten in ein Loch zu fallen? Damit sind Sie nicht allein. Einige einfache Gewohnheiten können helfen, Stimmung und Wohlbefinden auch im Herbst und im Winter zu unterstützen.
Auch wenn das Wetter nicht immer einladend wirkt: Rausgehen kann gerade in der dunklen Jahreszeit sinnvoll sein. Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention weist darauf hin, dass viele Studien für eine Wirksamkeit von Lichttherapie bei saisonal bedingter Depression sprechen. Dafür sei nicht immer eine spezielle Lichtlampe nötig: „Ein täglicher ausgedehnter Spaziergang bei Tageslicht und im Freien ist meist ausreichend.“
Selbst an trüben Tagen ist die Lichtintensität draußen hoch. Ein zusätzlicher Vorteil: Beim Spaziergang kommt Bewegung dazu.
Sport und Bewegung können sich positiv auf die psychische Gesundheit auswirken. Dabei müssen Sie keinen Marathon laufen. Ob zügiges Gehen, Radfahren, Yoga oder Krafttraining: Regelmäßige Bewegung kann Stimmung und Wohlbefinden unterstützen.
Auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt regelmäßige körperliche Aktivität – selbst ein kurzer Spaziergang kann sinnvoll sein. Die WHO zählt Bewegung zu den wichtigsten Maßnahmen für die psychische Gesundheit.
In Herbst und Winter bildet der Körper in Deutschland deutlich weniger Vitamin D, weil das Sonnenlicht fehlt. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) ist die körpereigene Vitamin-D-Bildung hierzulande etwa von März bis Oktober möglich. Der Körper kann in dieser Zeit allerdings Reserven anlegen, auf die er im Winterhalbjahr zurückgreift.
Auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) weist darauf hin, dass die Sonnenbestrahlung in Deutschland von Oktober bis März nicht stark genug ist, damit die Haut ausreichend Vitamin D bilden kann. Vitamin-D-Präparate sollten dennoch nicht pauschal eingenommen werden. Die DGE empfiehlt sie, wenn weder Sonne noch Ernährung ausreichen.
Wenn es draußen grau und ungemütlich wird, ziehen sich manche Menschen stärker zurück. Dabei können soziale Kontakte gerade dann guttun. Die WHO empfiehlt Menschen mit depressiven Beschwerden unter anderem, mit Freunden und Familie in Kontakt zu bleiben und Aktivitäten weiterzuführen, die ihnen Freude bereiten.
Treffen mit Freunden, gemeinsame Aktivitäten oder ein Spieleabend mit der Familie können schöne Momente schaffen und Abwechslung in den Alltag bringen.
Wer dauerhaft zu wenig schläft, fühlt sich häufig erschöpft und gereizt. Gerade in der dunklen Jahreszeit lohnt es sich deshalb, auf regelmäßige Schlafgewohnheiten zu achten.
Auch die WHO rät dazu, möglichst regelmäßige Schlaf- und Essenszeiten einzuhalten.
5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.bild.de — der Inhalt gehört Bild.