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Warnmeldungen auf dem Computer - Microsoft-Betrug: Seniorin verliert 3900 Euro

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Warnmeldungen auf dem Computer - Microsoft-Betrug: Seniorin verliert 3900 Euro

Ich, der BILD-Sparfochs, möchte, dass Sie Geld und Ärger sparen. Gerade machen unglaublich dreiste Abzocker die Runde. Wieder sehr „beliebt“: falsche Microsoft-Mitarbeiter. Darauf weist das Polizeipräsidium Rheinpfalz hin.

Der aktuelle Fall kommt aus Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz). Eine Seniorin (70) erhielt eine Warnmeldung auf ihrem PC. Sie sollte eine Telefonnummer anrufen. Als sie dies tat, wurde sie von einem vermeintlichen Microsoft-Mitarbeiter an einen IT-Spezialisten weitergeleitet. Er schaltete sich per Fernzugriff auf ihren PC und überwies 3900 Euro. Das Geld ist weg.

Bei dem Fall handelt es sich um eine mittlerweile weitverbreitete Betrugsmasche, die als „Microsoft-Support-Betrug“ oder „Tech-Support-Scam“ bekannt ist. Die Täter bringen zunächst eine gefälschte Warnmeldung auf den Bildschirm ihres Opfers. Darin wird behauptet, der Computer sei mit Viren infiziert, gehackt worden oder gesperrt. Die Meldung wirkt oft täuschend echt und enthält eine Telefonnummer, die angeblich zum Microsoft-Support führt. Tatsächlich steckt dahinter jedoch eine Betrügerbande.

Microsoft weist ausdrücklich darauf hin, dass echte Warn- oder Fehlermeldungen niemals eine Telefonnummer enthalten und das Unternehmen keine unerbetenen Anrufe zur Reparatur von Computern durchführt.

Ruft das Opfer die Nummer an, meldet sich ein angeblicher Microsoft-Mitarbeiter. Dieser versucht, Vertrauen aufzubauen und das Opfer davon zu überzeugen, eine Fernwartungssoftware zu installieren. Dadurch erhalten die Täter direkten Zugriff auf den Computer.

Meist ist der Rechner gar nicht gehackt. In vielen Fällen landet das Opfer auf einer manipulierten Internetseite oder klickt auf eine irreführende Werbeanzeige. Die Seite blendet dann ein täuschend echt aussehendes Warnfenster ein, das behauptet, Windows habe Viren gefunden oder der Computer sei gesperrt. Häufig wird der Browser in den Vollbildmodus versetzt, Warntöne werden abgespielt und das Fenster lässt sich scheinbar nicht mehr schließen. Das soll den Eindruck erwecken, die Meldung stamme direkt von Microsoft.

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