Naturismus: „Lebensfreude pur“: Nackt auf dem Rad durch den Wald
Die „Taunus Nackt-Mountainbike-Gruppe“ radelt nicht nur hüllenlos durch den Wald.
Die Männer stecken auch hinter der großen Nacktrad-Demo mit mehr als 500 Teilnehmern in Berlin.
Was treibt sie an? Ein paar Hundert Meter hinein in den Wald, dann steigen die Männer vom Rad und schwupp, weg ist die Kleidung.
Ralf, Stefan, Daniel und Thomas stopfen T-Shirts und kurze Hosen in Rucksäcke oder Fahrradtaschen.
Der Helm bleibt auf dem Kopf, Schuhe und Socken an den Füßen, aber dazwischen sind die Mitglieder der „Taunus Nackt-Mountainbike-Gruppe“ genau das: nackt.
Jeden Donnerstagnachmittag zwischen Mai und September treffen sich bis zu ein Dutzend Teilnehmer, um hüllenlos rund zwei Stunden auf verschiedenen Touren durch den Wald zu radeln.
Spaziergänger reagieren verdutzt, aber bis sie sich versehen, ist die Gruppe auch schon vorbei, denn die meisten fahren motorisiert. „Das ist pure Lebensfreude “, schwärmt Ralf Sprenger am Startpunkt der Gruppe.
Der 58-jährige Neu-Anspacher hat die Gruppe vor fünf Jahren ins Leben gerufen.
Nackt im Wald fühle er sich der Natur besonders nah.
Horst schwärmt von dem Gefühl, „Wind und Sonne am ganzen Körper zu spüren“.
Stefan genießt, „dass keine verschwitzten Klamotten an mir kleben“.
Mit den Klamotten legt man den Alltag ab“, sagt Stefan.
Das einzige Stück Stoff für die nächsten zwei Stunden: selbst genähte, waschbare Überzüge für den Sattel.
Nacktheit als Therapie Unter „Naturisten“, das erfährt das Reporterteam bereits im vorbereitenden Mailverkehr, ist man prinzipiell per Du.
5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.stern.de — der Inhalt gehört Stern.