Femizid in Hamburg - Mann erwürgt Ehefrau und geht zur Polizeiwache
Hamburg – Femizid in der Hansestadt. In Hamburg hat ein Mann (40) am Donnerstagmorgen seine Ehefrau angegriffen und sich anschließend der Polizei gestellt. Das Opfer starb wenig später im Krankenhaus. Nach BILD-Informationen wurde die Frau erwürgt.
Nach ersten Informationen der Polizei erschien der Mann gegen 8.31 Uhr auf dem Polizeikommissariat 31 im Stadtteil Barmbek. Dort sagte er den Beamten, dass er gerade seine Ehefrau getötet habe. Der Mann wurde noch auf der Polizeiwache festgenommen. Nach BILD-Informationen soll es sich um einen Afghanen handeln.
Mehrere Streifenwagen, Rettungskräfte und ein Notarzt rückten sofort zur Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Von-Essen-Straße aus. Dort fanden die Beamten auch tatsächlich die leblose Frau vor. Rettungskräfte versuchten sofort, sie wiederzubeleben – auch im Notarztwagen auf dem Weg in die Klinik . Doch im Krankenhaus mussten Ärzte die Mutter von drei Kindern für tot erklären.
Am Tatort sicherten mehrere Beamte der Kriminaltechnik Spuren. Angehörige der Familie werden aktuell von einem Kriseninterventionsteam betreut. Die Kinder befanden sich zur Tatzeit in der Schule. Polizisten haben nun die traurige Aufgabe, sie von der Schule abzuholen und sie den Verwandten zu übergeben. Gemeinsam mit Psychologen werden sie den Kindern beibringen müssen, dass ihre Mutter nicht mehr lebt.
Eine Mordkommission hat gemeinsam mit der Abteilung Kapitaldelikte der Hamburger Staatsanwaltschaft die Ermittlungen in dem Fall übernommen.
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