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Internationaler Währungsfonds: Weltwirtschaft übersteht Energieschock laut IWF besser als befürchtet

Die Zeit ·
Internationaler Währungsfonds: Weltwirtschaft übersteht Energieschock laut IWF besser als befürchtet

Die Weltwirtschaft hat ​den Energieschock infolge des Irankriegs nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) besser überstanden als befürchtet. Das globale Wachstum trotze dem »kräftigen Gegenwind« aus hohen Staatsschulden, ​ hartnäckiger Inflation und Handelsspannungen, sagte IWF-Chefin ⁠Kristalina Georgiewa vor dem geplanten Treffen der G20-Finanzminister nächste Woche im US-Bundesstaat North Carolina.

Die Lage sei zwar insgesamt ausgewogener als noch im April, als der IWF gewarnt hatte, der Irankrieg drohe die Weltwirtschaft »aus der Bahn« zu werfen . Georgiewa warnte jedoch, dass der Ausblick weiterhin abwärtsgerichtet sei. Das läge an den zunehmenden finanzpolitischen Zwängen in Staaten. Auch müssten Zentralbanken möglicherweise an ihrer straffen Geldpolitik ‌festhalten, um die Inflation einzudämmen.

Die ‌Schließung der ⁠Straße von Hormus, der für den globalen Ölhandel wichtigen Meerenge vor dem Iran, habe aber dank mehrerer Faktoren weniger gravierende Folgen gehabt als gedacht. So hätten viele Länder auf ​Öl- und Gasreserven zurückgreifen können und Staaten außerhalb der Golfregion hätten ihre Energieproduktion erhöht. Gleichzeitig sei die Energienachfrage ingesamt gesunken, der Ausbau erneuerbarer Energien sei vorangekommen und mancherorts seien Staaten teilweise zur Kohleverstromung zurückgekehrt.

Georgiewa zufolge gibt es derzeit ein »Tauziehen« zwischen dem Angebotsschock am Golf, der sich negativ auf die Weltwirtschaft auswirkt, ⁠und dem Boom bei der Künstlichen Intelligenz (KI), der das Wachstum anregt. Die KI-Investitionen ‌in den USA stützten ‌Unternehmensgewinne und Konsumausgaben, und auch andere Länder ​bauten Rechenzentren und erhöhten die Produktion von KI-Hardware.

Dennoch äußerte sich die IWF-Chefin besorgt ​über die sich verschlechternde Haushaltslage in einigen Ländern, was sich an steigenden Anleiherenditen und einem ins Stocken geratenen Rückgang ‌der Inflation zeige.

Die neue Einschätzung enthielt keine offizielle Wachstumsprognose. Im Juli hatte der IWF seinen Ausblick für die Weltwirtschaft und Deutschland nach unten korrigiert . Demnach rechnete die Organisation für 2026 mit einem globalen Wachstum von 3,0 Prozent. Für Deutschland sagte der IWF in diesem Jahr nur noch ein Wachstum von 0,7 Prozent voraus. Zuvor hatten bereits Ökonomen der Weltbank und der OECD wegen des Irankriegs ihre Wachstumsprognosen für die Weltwirtschaft deutlich gesenkt.

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5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.zeit.de — der Inhalt gehört Die Zeit.

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