Trump verkündet Deal: Ist die Causa Grönland jetzt erledigt?
Aus lauter "Freundlichkeit" hatte US-Präsident Donald Trump sein Werben um die Arktisinsel Grönland mit dem Beginn seiner zweiten Amtszeit intensiviert. "Wir brauchen die Insel für unsere internationale Sicherheit", erklärte Trump und fügte hinzu: "Und ich denke, wir werden sie bekommen - so oder so". Zwischenzeitlich droht das Thema die Beziehungen zwischen Europa und den USA zu sprengen. Europa hält dagegen, dann herrscht lange Stille. Nun sprechen beide Seiten von einer Einigung. Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema.
Schon während seiner ersten Amtszeit hatte Trump die Idee, das zum dänischen Hoheitsgebiet gehörende Territorium zu kaufen. Damals hielt man das auf Grönland und in Dänemark zunächst für einen Scherz. Doch spätestens im Januar dieses Jahres wurde klar: Trump erhebt ernsthaft Ansprüche auf die Kontrolle der Insel. Sie ist zu vier Fünfteln mit Eis bedeckt und hat knapp 60.000 Einwohner.
Die offizielle Begründung des US-Präsidenten: Da mächtige Staaten wie China und Russland in der Arktis immer stärker präsent sind, könne Dänemark die Sicherheit und Verteidigung der auch für die USA strategisch bedeutsamen Insel nicht ausreichend gewährleisten. Die USA müssten deshalb für militärische Sicherheit in der Region sorgen, um nicht selbst in Gefahr zu geraten. Jüngst provozierte Trump noch einmal: Er postete auf Truth Social eine Landkarte, die Grönland in den Farben der US-Flagge zeigt.
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