„Tatort” mit Maria Furtwängler: In diesem Krimi sind Täter und Ermittler dement
Für Maria Furtwängler kommt an diesem Sonntag einiges zusammen: Sie wird 60 und eröffnet am Abend die neue „Tatort“-Saison.
Mit einem originellen Fall rund um das Thema Demenz.
4 von 5 Punkten Ein starker Fall zum Start – so macht der „Tatort“ Lust auf die neue Saison Worum geht’s in diesem „Tatort“? Nach ihrem mehrjährigen Einsatz in Göttingen ermittelt Charlotte Lindholm (Maria Furtwängler) mittlerweile wieder im Landeskriminalamt Hannover.
Ihr erster Einsatz führt sie in ein sogenanntes Demenzdorf.
An Demenz erkrankte Menschen sollen hier ein normales Alltagsleben führen können.
Doch eine Patientin ist nach einem Sturz verstorben.
Alles sieht nach einem Unfall aus.
Doch dann meldet sich ein Kollege Lindholms, Matthias Vogel (Andreas Lust).
Er jagt seit Jahren einen Serientäter und glaubt, ihn in dem schwer dementen Gustav König (Thomas Thieme) gefunden zu haben.
Die Pfleger beschreiben ihn als liebenswerten und sanften Menschen, niemand traut ihm zu, sieben Morde begangen zu haben.
Charlotte Lindholm nimmt dennoch Ermittlungen auf.
Doch dann stellt sich heraus, dass Vogel gar nicht mehr im Dienst ist – er ist nämlich selbst dement.
Warum lohnt sich der Fall „König in Gelb“? Ist die Kommissarin wirklich einem Serienmörder auf der Spur? Oder einem Verwirrten auf den Leim gegangen, der sich in seiner Demenz in Verschwörungserzählungen verstrickt hat? Der „Tatort“ hält beide Möglichkeiten lange offen.
Ein Krimi, in dem Täter wie Ermittler dement sind – das allein macht „König in Gelb“ zu einem höchst originellen Fall.
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