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Schwert-Angriff an schwedischer Schule: Mehrere Verletzte

ZDFheute ·
Schwert-Angriff an schwedischer Schule: Mehrere Verletzte

An einer Schule im schwedischen Fagersta wurde ein Mädchen tödlich verletzt, drei andere teils schwer verletzt. Der mutmaßliche Täter wurde von der Polizei festgenommen.

Das Todesopfer bei dem Angriff mit einem Schwert an einer schwedischen Schule ist einem Medienbericht zufolge ein 17 Jahre altes Mädchen. Das berichtete am Morgen die Zeitung "Fagersta-Posten" unter Berufung auf die Familie des Opfers. Weitere schwedische Medien, darunter die Nachrichtenagentur TT sowie der schwedische Rundfunk, übernahmen die Meldung.

Bei dem Angriff am Freitag in Fagersta nordwestlich von Stockholm waren drei weitere Jugendliche verletzt worden, zwei von ihnen schwer. Ein Jugendlicher konnte mittlerweile aus dem Krankenhaus entlassen werden, wie am Samstag berichtet wurde. Zwei Jungen im Alter zwischen 12 und 17 Jahren, von denen einer notoperiert werden musste, werden weiterhin im Krankenhaus behandelt. Ihr Zustand wird als stabil beschrieben.

Die Tat ereignete sich am frühen Freitagnachmittag an der Brinell-Oberschule in Fagersta in Zentralschweden. Der Alarm ging nach Angaben der Behörden um 14 Uhr ein. Für viele Schüler war es der erste Tag nach den Sommerferien.

Dem öffentlich-rechtlichen Sender SVT zufolge trug der Angreifer einen Helm. Der mutmaßliche Täter - ein 18-jähriger Mann - wurde unmittelbar nach der Tat festgenommen. Er befindet sich in Polizeigewahrsam. Zum Motiv ist noch nichts bekannt. Informationen des schwedischen Rundfunks zufolge soll es sich um einen früheren Schüler der weiterführenden Schule handeln.

Im Mai waren Behördenangaben zufolge die Schüler der Brinell-Schule nach Hause geschickt worden, nachdem zuvor eine Drohung eingegangen war.

Nach dem Angriff wurden mehrere weitere Schulen und öffentliche Gebäude in Fagersta vorübergehend abgeriegelt. Medien berichteten von mehreren Rettungswagen und einem Polizeihubschrauber am Einsatzort.

Die Schülerinnen und Schüler, die sich nach der Tat noch in der Schule befanden, durften das Gebäude laut Medienberichten stundenlang nicht verlassen. Besorgte Eltern warteten auf dem Schulhof, manche weinten nach Angaben des Fernsehsenders SVT.

"Man ist unruhig", sagte eine Frau, deren Tochter am Nachmittag in der Schule ausharren musste, einer Reporterin. Das Mädchen habe sehr viel Angst, es gehe ihr schlecht. Gegen 18 Uhr gab die Kommune Entwarnung. Eltern könnten ihre Kinder nun abholen, hieß es in einer Mitteilung.

Schwedens Regierungschef Ulf Kristersson schrieb in einer SMS an den Fernsehsender SVT, man wisse noch nicht, was hinter der Tat stecke, "aber wir wissen, dass die Polizei sehr intensiv arbeitet". Justizminister Gunnar Strömmer sagte dem schwedischen Fernsehen: "Die Regierung steht in engem Kontakt mit der Polizei und verfolgt die Entwicklungen laufend.

Auch die Chefin der schwedischen Sozialdemokraten, Magdalena Andersson, kommentierte den Vorfall. Bei der Plattform X schrieb sie: "Schreckliche Nachrichten aus Fagersta. Meine Gedanken sind bei den Betroffenen und allen, die davon berührt sind." Ganz Schweden stehe in dieser schweren Stunde an der Seite von Fagersta.

In Schweden hatte es in den vergangenen Jahren mehrere Angriffe an Schulen gegeben.

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5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.zdf.de — der Inhalt gehört ZDFheute.

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