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Prozess gegen „Daily Mail“ verloren - Prinz Harry muss 11 Mio. Euro zahlen

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Prozess gegen „Daily Mail“ verloren - Prinz Harry muss 11 Mio. Euro zahlen

London (UK) – Den jahrelangen Prozess gegen den Verlag der „Daily Mail“ hatte Prinz Harry (41) Anfang Juli bereits verloren. Doch damit war der Rechtsstreit nicht vorbei: Am Freitag entschied das Gericht, wer die Millionenkosten des Verfahrens tragen wird. Prinz Harry und sechs weitere Kläger müssen 11 Millionen Euro zahlen.

Bei der Entscheidung ging es um die gewaltigen Kosten des elfwöchigen Prozesses, den Harry gemeinsam mit mehreren Prominenten gegen den Verlag Associated Newspapers geführt hatte. Der Herausgeber der „Daily Mail“ und der „Mail on Sunday“ beantragte, dass Harry und die übrigen Kläger einen Großteil der Kosten übernehmen.

Nach Angaben des Verlags beliefen sich allein dessen Anwaltskosten auf rund 34,5 Millionen Pfund (etwa 40 Millionen Euro). Außerdem forderte Associated Newspapers bereits eine Abschlagszahlung in Millionenhöhe.

Für Harry wird das jetzt richtig teuer: Britischen Medien zufolge deckt die Prozesskostenversicherung der Kläger nur rund 16 Millionen Pfund ab. Sollte das nicht ausreichen, müssten Harry und die übrigen Kläger die verbleibenden Kosten aus eigener Tasche bezahlen.

Anfang Juli hatte Prinz Harry seinen jahrelangen Rechtsstreit gegen Associated Newspapers verloren. Nach einem langen Prozess kam der High Court in London zu dem Schluss, dass keiner der prominenten Kläger seine Vorwürfe ausreichend beweisen konnte.

Harry hatte die Klage bereits 2022 gemeinsam mit Elton John (79), dessen Ehemann David Furnish (63), Schauspielerin Elizabeth Hurley (61), Sadie Frost (61), Baroness Doreen Lawrence (73) und Ex-Politiker Sir Simon Hughes (75) eingereicht.

Die Prominenten warfen dem Verlag vor, über Jahre hinweg mit rechtswidrigen Methoden an private Informationen gelangt zu sein. Unter anderem ging es um angebliches Telefon-Hacking, das Abhören von Festnetzanschlüssen, den Einsatz von Privatdetektiven sowie das Erschleichen persönlicher Daten. Der Verlag hatte alle Vorwürfe stets zurückgewiesen.

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