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Tierhalter aufgepasst - Dieses Haarwuchsmittel kann Ihr Haustier töten

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Tierhalter aufgepasst - Dieses Haarwuchsmittel kann Ihr Haustier töten

Wer Mittel gegen Haarausfall benutzt, sollte aufpassen. Der darin enthaltene Wirkstoff Minoxidil ist für Hunde und Katzen hochgiftig. Bereits kleinste Mengen können schwere Vergiftungen auslösen. Besonders Katzen reagieren empfindlich auf den Stoff.

Viele Tierhalter kennen die Gefahr nicht. Gefährlich wird es vor allem dann, wenn Hunde oder Katzen kleinste Mengen des Wirkstoffs aufnehmen, etwa indem sie die Haare, Hände oder benutzte Tücher ihrer Besitzer ablecken. Im schlimmsten Fall kann eine Vergiftung tödlich enden.

Wie PETBOOK berichtet gehört Minoxidil zu den gefäßerweiternden Wirkstoffen. Es wird beim Menschen gegen Haarausfall eingesetzt und gilt als gut verträglich. Gelangt der Stoff jedoch in den Körper eines Hundes oder einer Katze, kann er den Kreislauf massiv beeinträchtigen.

Vor allem Katzen entwickeln nach einer Aufnahme teils schwere Atemprobleme, weil sich Flüssigkeit in der Lunge sammeln kann. Hunde gelten zwar als etwas weniger empfindlich, für sie kann Minoxidil aber ebenfalls lebensgefährlich werden.

Eine Vergiftung kann sich durch verschiedene Anzeichen bemerkbar machen. Dazu gehören:

Tückisch: Die Symptome treten nicht immer sofort auf. Laut Studien können sie sich erst mit einer Verzögerung von bis zu drei Tagen nach der Aufnahme bemerkbar machen.

Die meisten Vergiftungen passieren nicht, weil Haustierhalter Minoxidil bewusst bei ihren Tieren anwenden. Viel häufiger kommt es im Alltag zu unbeabsichtigten Kontakten. Katzen nehmen den Wirkstoff oft auf, indem sie den Kopf, die Haare oder die Hände ihrer Besitzer ablecken, kurz nachdem das Mittel aufgetragen wurde.

Hunde geraten häufig über benutzte Taschentücher, Verpackungen oder weggeworfene Applikatoren mit Minoxidil in Kontakt und fressen diese. Da bereits kleinste aufgenommene Mengen schwere Vergiftungen auslösen können, stellen solche alltäglichen Kontaktwege ein erhebliches Risiko für Haustiere dar.

Besteht auch nur der Verdacht, dass ein Hund oder eine Katze Minoxidil aufgenommen hat, sollten Halter nicht abwarten, sondern umgehend einen Tierarzt oder eine Tierklinik kontaktieren. Je früher eine Vergiftung erkannt und behandelt wird, desto besser sind die Heilungschancen.

Wichtig ist auch, dem Tierarzt möglichst genau zu schildern, wann und in welcher Form das Tier mit dem Wirkstoff in Kontakt gekommen sein könnte. Da Beschwerden mitunter erst Stunden oder sogar Tage später auftreten, sollten betroffene Tiere sorgfältig beobachtet werden, selbst wenn sie zunächst unauffällig wirken.

Mit ein paar einfachen Vorsichtsmaßnahmen lässt sich das Risiko einer versehentlichen Vergiftung deutlich reduzieren.

Für Tierhalter gilt deshalb: Was gegen lichterwerdendes Haar helfen soll, kann für Hund und Katze zur tödlichen Gefahr werden. Schon geringe Mengen des Wirkstoffs reichen aus, um Ihr Tier in Lebensgefahr zu bringen.

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