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Als Studenten getarnt - In Russland! Nordkoreaner bauen Putins Terrordrohnen

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Als Studenten getarnt - In Russland! Nordkoreaner bauen Putins Terrordrohnen

Moskau/Pjöngjang – Offiziell kommen sie zum Studieren – in Wahrheit sollen sie für Putins Kriegsmaschine schuften! Ein neuer Bericht des Multilateral Sanctions Monitoring Team (MSMT) beschreibt, wie Nordkorea Tausende nach Russland schickt, um dort Geld für das Regime von Diktator Kim Jong-un zu verdienen. Neben Jobs auf Baustellen und in Fabriken sollen die Nordkoreaner auch in russischen Drohnenfabriken eingesetzt werden.

Laut dem Bericht sind die Nordkoreaner längst zu einem wichtigen Teil von Russlands Wirtschaft geworden. Die Autoren gehen davon aus, dass sich derzeit zwischen 15.000 und 30.000 nordkoreanische Arbeitskräfte in Russland aufhalten.

Die Studie verweist auf Schätzungen, wonach in den russischen Drohnenfabriken wie in Jelabuga (Tatarstan) tausende Nordkoreaner arbeiten. Dort lässt Putin unter anderem die Geran-Drohnen (auch bekannt als Shahed-Drohnen) produzieren, mit denen russische Streitkräfte täglich ukrainische Städte terrorisieren.

Möglich wird das offenbar durch eine gigantische Visa-Masche! Weil die UN es verbietet, nordkoreanische Arbeiter zu beschäftigen, reisen sie mit Studentenvisa ein. 2025 wurden mehr als 98 Prozent der insgesamt rund 35.000 russischen Visa für nordkoreanische Staatsbürger als Visa zu „Studienzwecken“ ausgestellt. Die Zahl wirkt umso auffälliger, weil russische Behörden für 2024 lediglich 96 tatsächlich eingeschriebene nordkoreanische Studenten an Universitäten meldeten. Nach Schätzungen des Berichts erwirtschafteten nordkoreanische Arbeiter im Ausland allein im vergangenen Jahr zwischen 450 und 800 Millionen Dollar für das Regime in Pjöngjang.

Doch die Kooperation zwischen Moskau und Pjöngjang reicht über Fabrikhallen hinaus: Auch auf dem Schlachtfeld setzt Putin auf Nordkoreaner. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte am Donnerstag in einem Interview mit dem japanischen Sender NHK, Nordkorea habe zwischen 30.000 und 50.000 Soldaten nach Russland geschickt. Ziel sei es gewesen, „echte Kampferfahrung“ zu sammeln. Russland habe den Nordkoreanern ermöglicht, moderne Kriegsführung im echten Gefecht zu lernen – statt nur am Simulator.

Selenskyj sagte weiter, Nordkorea habe seine Soldaten „weitgehend ohne größere Verluste“ wieder abziehen können. Lediglich bei den Kämpfen in der Region Kursk seien nordkoreanische Truppen direkt auf ukrainische Soldaten getroffen und hätten Verluste erlitten.

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