Reit-Weltmeisterschaft: Werth rockt 40.000 Fans, Jung jubelt über Gold und Silber
Standing Ovations im größten Reitstadion der Welt: Rekordreiterin Isabell Werth gewinnt ihre 14.
WM-Medaille.
In der Vielseitigkeit gibt es weitere Gründe zum Jubeln.
Einen Tag nach ihrer 14.
WM-Medaille hat Isabell Werth die nächsten deutschen Erfolge bei den Reit-Weltmeisterschaften in Aachen gefeiert.
Die Dressur-Königin jubelte auf der Tribüne, als Michael Jung in der Vielseitigkeit zu Gold und Silber ritt.
Der 44 Jahre alte Reiter triumphierte in der Einzelwertung und holte sich mit dem deutschen Team zudem eine Silbermedaille.
Rund 17 Stunden nach Einzel-Bronze in der Dressur saß Werth am Sonntagnachmittag als Fan auf der Tribüne des größten Reitstadions der Welt, um „die Daumen zu drücken“, wie sie es ausdrückte.
Das hat offensichtlich geholfen. „Er kämpft, er galoppiert - ein unglaubliches Pferd!“ Angeführt von Jung ritt das deutsche Team im abschließenden Springen erneut zu Edelmetall.
Der Titelverteidiger musste sich nur der britischen Equipe geschlagen geben.
Neben Jung gehörten zum deutschen Team Julia Krajewski mit Nickel, Malin Hansen-Hotopp mit Carlitos Quidditch und Libussa Lübbeke mit Caramia.
Der 44 Jahre alte Jung hatte die Basis für den Erfolg vor allem im Gelände gelegt, als er mit Chipmunk am Samstag eine formidable Runde zeigte.
Der dreimalige Einzel-Olympiasieger schwärmte von seinem Pferd: „Er war so kraftvoll.
Er kämpft, er galoppiert - ein unglaubliches Pferd!“ Mit seinem Erfolgspferd schien Jung über die 24 Hindernisse zu fliegen.
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