Es geht um ein Buch - Neuer Zoff zwischen Horner und Red Bull
Nimmt der Streit wieder an Fahrt auf? Eigentlich schienen die Wogen zwischen Christian Horner und Red Bull geglättet. Nachdem der Energydrinkkonzern seinen langjährigen Teamchef und CEO vergangenen Sommer nach 20 Jahren im Amt entlassen und mit 53 Millionen Euro abgefunden hatte , war zuletzt Ruhe eingekehrt. Der österreichische Rennstall konzentrierte sich auf das Rennen und die aktuellen Mitarbeiter, die noch Teil des Teams sind, und verlängerte kürzlich den Vertrag mit Ausnahmepilot Max Verstappen (28).
Währenddessen arbeitete Horner an seinem eigenen Projekt. Im Oktober erscheint seine Autobiografie „Drive“ – und die sorgt, noch bevor eine einzige Seite erschienen ist, für mächtig Zündstoff. Grund dafür ist das Erscheinungsdatum.
Das Buch wird ausgerechnet am 22. Oktober in den Handel kommen. Für den Energydrinkkonzern eine klare Provokation. Denn an diesem Datum war 2022 RB-Gründer Dietrich Mateschitz im Alter von 78 Jahren verstorben. Das weiß auch Horner. Zufall, dass sein Buch ausgerechnet an diesem Tag erscheint? Unklar.
Als BILD im Stab des Briten nachfragte, ob das Datum bewusst gewählt sei, wurde dies heftig verneint. Horner habe keinen Einfluss auf das Erscheinungsdatum gehabt, hieß es. Der herausgebende Verlag Bantam habe so entschieden.
Eine Erklärung, die man bei Red Bull nicht abkauft. Dort ist man überzeugt: Horner hätte sehr wohl Einfluss nehmen können. Das Verhalten des Briten wird als respektlos angesehen. Vor allem, weil Mateschitz es damals war, der dem damals 31-jährigen Horner 2005 das Vertrauen schenkte und ihn zum CEO und Teamchef machte. Dass der Brite dem RB-Gründer viel zu verdanken hat, ist zweifelsfrei der Fall.
Zweifelsfrei wird es auch eine nächste Runde in diesem Zoff geben. BILD weiß: Horner wird in seiner Biografie auch ausführlich seine Sichtweise zu seiner Entlassung im Sommer 2025 darlegen.
Haben Sie Fehler entdeckt? Möchten Sie etwas kritisieren? Dann schreiben Sie uns gerne!
5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.bild.de — der Inhalt gehört Bild Sport.