WM in Berlin: „Sommermärchen“ der Basketballerinnen endet ohne Medaille
Besser als zum WM-Start, aber nicht stark genug für Bronze: Die deutschen Basketballerinnen beenden das Turnier in Berlin ohne Medaille.
Damit endet auch eine beeindruckende Serie.
Die deutschen Basketballerinnen haben ihren bemerkenswerten Lauf bei der Heim-Weltmeisterschaft in Berlin ohne die historische erste Medaille beendet.
Das Team um Leonie Fiebich verlor das Spiel um Bronze gegen den Vize-Europameister Spanien klar mit 58:81 (36:40) und geht trotz des überraschenden Einzugs ins Halbfinale leer aus.
Nyara Sabally (13 Punkte) und Alexis Peterson (13) überzeugten für das deutsche Team, doch für einen Sieg reichte es nicht.
Vor 12.187 Zuschauern in der Arena hielt Deutschland besser mit als vor zehn Tagen, als der WM-Auftakt noch mit 53:83 gegen Spanien verloren ging.
Zu einem Überraschungscoup wie gegen Europameister Belgien im Viertelfinale reichte es vor den Augen von Dirk Nowitzki und Dennis Schröder aber nicht.
Für die Spanierinnen ragte Iyana Martin mit 22 Punkten heraus.
Erstmals seit fünf Jahren keine Basketball- Medaille Platz vier bleibt für das Team von Bundestrainer Olaf Lange ein Erfolg und das beste Abschneiden der Geschichte.
Noch mehr wert ist das Resultat angesichts des Fehlens von Starspielerin Satou Sabally, die aufgrund der Folgen einer Gehirnerschütterung ihre Teilnahme frühzeitig absagen musste.
Die ältere der beiden Sabally-Schwestern gilt als beste deutsche Spielerin.
Für den Deutschen Basketball Bund (DBB) endet nach glänzenden Jahren eine beeindruckende Medaillenserie.
Seit 2022 hatte der Verband immer mindestens einmal Edelmetall bei Großereignissen gewonnen.
WM- und EM-Titel des Männer-Nationalteams um Kapitän Schröder und Olympia-Gold der 3x3-Frauen in Paris waren dabei die Höhepunkte.
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