Sport-Großevent: Berlin zieht Olympia-Bewerbung zurück – Planer enttäuscht
Es war absehbar, nun steht fest: Berlin bewirbt sich nicht um die Ausrichtung von Olympischen Spielen.
Obwohl die Chancen gering waren, ist es für die Planer eine herbe Niederlage.
Berlin hat seine Olympia-Bewerbung zwei Tage vor der Entscheidung über den deutschen Kandidaten zurückgezogen. „Heute ist ein trauriger Tag für Berlin.
Olympische und Paralympische Spiele wären eine Riesenchance für Berlin und für Ostdeutschland gewesen“, sagte Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) bei einer Pressekonferenz.
Schon am Mittwoch waren die Rückzugspläne bekanntgeworden.
Die Metropole wollte sich mit dem Konzept „Berlin+“ gemeinsam mit Brandenburg, Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern um die Austragung der Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 bewerben.
Berlin galt vor der Entscheidung des Deutschen Olympischen Sportbunds ( DOSB ) am Samstag hinter München und Köln-Rhein-Ruhr aber nur noch als krasser Außenseiter.
Für die Kosten der Bewerbung hatte die Hauptstadt bis 2027 bis zu sechs Millionen Euro eingeplant.
DOSB-Präsident Thomas Weikert zollte den Berlinern Respekt für ihren Entschluss.
Es sei „ein großes Zeichen von Fairness und Respekt.
Es unterstreicht, dass es den Verantwortlichen in der Hauptstadt vor allem darum geht, die Spiele endlich wieder nach Deutschland zu holen.
Unabhängig vom Austragungsort“, sagte Weikert.
Linke und Grüne bleiben bei Ablehnung der Olympia-Bewerbung Das Scheitern hat zahlreiche Gründe.
Bei der Abgeordnetenhauswahl wurde der schwarz-rote Senat, der die Pläne vorangetrieben hatte, abgewählt.
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