Sonntag, 11. Oktober 2026 QuellenÜber uns🌓
🇩🇪 DE ▾
EILMELDUNG
Kultur

Ungewöhnliche Aktion: Museen können sich bewerben: 1.500 Kunstwerke zu verschenken

Stern ·
Ungewöhnliche Aktion: Museen können sich bewerben: 1.500 Kunstwerke zu verschenken

Das passiert auch nicht alle Tage.

Mehr als 1.500 Werke des verstorbenen Kunstsammlers Christoph Müller werden verschenkt. Öffentliche Museen können sich darum jetzt bewerben.

Mit einer ungewöhnlichen Aktion sollen mehr als 1.500 Kunstwerke der Öffentlichkeit zugutekommen.

Die Sammlung des verstorbenen Mäzens Christoph Müller wird an Museen verschenkt - bis zum Jahresende können sie sich um Werke bewerben, wie die zuständige Stiftung mitteilte.

Zuvor hatte die Wochenzeitung „Die Zeit“ berichtet.

Jedes der Kunstwerke „können Sie geschenkt bekommen - jedenfalls dann, wenn Sie ein öffentliches Museum vertreten“, heißt es auf der Internetseite der Christoph Müller Stiftung, dort sind die Werke einzeln aufgelistet.

Verschenkt werden zum Beispiel Holzschnitte von Hans Baldung aus dem 16.

Jahrhundert, Gemälde von Malern wie Charles-François Daubigny, Carl Blechen und Andreas Achenbach, eine Kreidezeichnung von Heinrich Zille oder auch abstrakte Werke von Edmund Kesting.

Große Leidenschaft für Kunst Der Kunstsammler und frühere Verleger des „Schwäbischen Tagblatts“ war vor zwei Jahren im Alter von 86 Jahren gestorben.

Von 1969 bis 2004 war er auch Chefredakteur der Zeitung.

Nach dem Verkauf seiner Verlagsanteile lebte Müller in Berlin und widmete sich der Kunst.

Bedeutende Teile seiner Sammlung waren bereits in früheren Jahren verschenkt worden.

Mehrere Hundert Werke gingen nach Mecklenburg-Vorpommern, darunter eine Sammlung dänischer Malerei nach Greifswald.

Auch das Berliner Kupferstichkabinett erhielt rund 200 Werke.

Vollständigen Artikel bei Stern lesen ›

5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.stern.de — der Inhalt gehört Stern.

Mehr von Stern

Alle ansehen ›

Mehr in Kultur

Alle ansehen ›