Nach Boykott: Niederlande machen doch wieder beim ESC mit
Dass Israel am ESC teilnimmt, passt einigen Ländern nicht.
Irland etwa boykottiert den Wettbewerb auch im nächsten Jahr.
Ein anderes Land entscheidet sich nun um.
Die Niederlande hatten den letzten Eurovision Song Contest (ESC) wegen der umstrittenen Teilnahme Israels boykottiert.
Für die nächste Runde ist der Boykott aber wieder vom Tisch.
2027 wollen die Niederlande wieder beim ESC dabei sein.
Der niederländische Beitrag werde ein Gemeinschaftsprojekt des öffentlichen Rundfunks, kündigte der Vorstand des öffentlichen Rundfunkverbands NPO in Hilversum an.
Erst kürzlich sah es danach aus, dass die Niederlande erneut den ESC wegen der Teilnahme Israels boykottieren würden.
Der bisher verantwortliche Sender Avrotros hatte im August entschieden, er werde sich nicht mehr an dem Musikwettbewerb beteiligen.
Nach Angaben des Senders ist der ESC „nicht mehr neutral“.
Irland hält am Boykott des ESC fest Nun will NPO ein ESC-Team bilden, das für die Auswahl des teilnehmenden Künstlers verantwortlich ist.
Der nationale Nachrichtensender NOS übernimmt danach die Ausstrahlung von Halbfinals und Finale.
Irland kündigte in der vergangenen Woche an, auch im nächsten Jahr aus Protest gegen Israels Vorgehen im Gaza-Krieg nicht am ESC teilzunehmen.
Irland gehörte zu den fünf Ländern, die den vorigen ESC in Wien boykottiert hatten.
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