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Kultur

Großes Bündnis: Mindestens 18.000 Menschen demonstrieren für Zusammenhalt

Stern ·
Großes Bündnis: Mindestens 18.000 Menschen demonstrieren für Zusammenhalt

Fast 100 Organisationen und Initiativen demonstrieren unter dem Motto „Zeit, dass sich was dreht“.

Es geht um Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit, Antirassismus und den Schutz der Demokratie.

Rund 18.000 Menschen sind nach Angaben der Polizei in der Berliner Innenstadt zusammen gekommen, um für gesellschaftlichen Zusammenhalt zu demonstrieren.

Die Veranstalter sprachen sogar von 32.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

Endpunkt der verschiedenen Züge der Sterndemo war das Rote Rathaus, wo es eine Abschlusskundgebung unter anderem mit Luisa Neubauer gab.

Die Aktivistin sagte, es gebe eine große Gefahr, dass die Demokraten in diesem Land verzagt, entmutigt, in gewisser Weise verkrampft und visionslos würden.

Dem stelle man sich entgegen. „Wir reißen unsere Arme und Herzen auf.

Wir lieben die Leute, das Land und die Zukunft so sehr, dass wir dafür einstehen, für ein demokratisches Miteinander und gegen den Faschismus.“ Es müsse sichergestellt werden, dass demokratische Institutionen Bestand hätten, sagte Neubauer .

Katja Karger vom DGB Berlin-Brandenburg sagte, Demokratie sei auch immer eine soziale Frage. „Es ist Zeit, dass sich was dreht - für einen starken Sozialstaat, gute Arbeit, soziale Gerechtigkeit und mehr Demokratie.“ Die Stimmung bei der Demonstration und Abschlusskundgebung war entspannt, der Platz am Neptunbrunnen war gut gefüllt, wie ein dpa-Reporter vor Ort berichtete.

Besondere Vorkommnisse gab es der Polizei zufolge nicht.

Hinter der Veranstaltung unter dem Motto „Zeit, dass sich was dreht“ steckt ein Bündnis aus fast 100 Organisationen, Initiativen und Gewerkschaften, die für gesellschaftlichen Zusammenhalt demonstrieren.

Unter den Organisationen sind neben der Klimaschutzbewegung Fridays for Future auch die „Omas gegen Rechts“, die Gewerkschaft Verdi und der ADFC Berlin .

Die Demozüge sollten die ganze Bandbreite der Engagierten abdecken, von Klimaschutz über soziale Gerechtigkeit und Mobilitätswende bis zu Antirassismus, Queerfeminismus und dem Schutz der Demokratie, teilten die Veranstalter mit.

Auf Plakaten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer war etwa „Hand in Hand für globale Gerechtigkeit“, „Radfahren darf kein Extremsport sein“ und „Demokratie schützen - AfD verbieten“ zu lesen.

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5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.stern.de — der Inhalt gehört Stern.

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