Badesaison: Mehr Tote in Berliner Gewässern - vor allem Männer in Gefahr
In Berliner Gewässern sind in diesem Jahr mehr Menschen tödlich verunglückt als im Vorjahr.
Laut DLRG spielt Leichtsinn eine große Rolle.
In Berlin sind in diesem Jahr bislang 15 Menschen bei Wasserunfällen ums Leben gekommen.
Das sind drei Todesfälle mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum, wie aus der Sommerbilanz der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) hervorgeht.
Bundesweit ging die Zahl der tödlichen Unfälle zwar leicht zurück, doch in der Badesaison von Mai bis Mitte September stieg sie an.
Sechs Tote allein im Juni Die meisten tödlichen Unfälle ereigneten sich in Berlin in Seen.
Dort kamen acht Menschen ums Leben.
Vier Menschen ertranken in Flüssen, zwei in Kanälen und ein Mensch in einem Hafenbecken.
Auffällig ist der deutliche Anstieg im Juni.
Allein in diesem Monat registrierte die DLRG in Berlin sechs Todesfälle.
Bundesweit war der Juni mit 101 Ertrunkenen sogar der folgenschwerste Monat des Jahres.
Nach Angaben der DLRG führte das warme Wetter zu einem starken Andrang an Badeseen und Flüssen.
Viele Menschen hätten dabei die Risiken unterschätzt.
Bundesweit waren laut DLRG mehr als 90 Prozent der verunglückten Elf- bis 30-Jährigen männlich.
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