Technik im Schwimmbad: KI für Rettungsschwimmer in allen Hamburger Hallenbädern
Hamburg führt eine KI-Assistenz in den Schwimmbädern ein.
Damit soll Ertrinken noch schneller erkannt werden, um im Ernstfall schneller handeln zu können.
Einen konkreten Zeitplan gibt es bereits.
Die städtischen Schwimmbäder in Hamburg installieren flächendeckend ein KI-System zum frühzeitigen Erkennen von Ertrinken.
Bis Ende 2027 sollen alle 20 öffentlichen Hallenbäder der Hansestadt damit ausgestattet sein, wie der Betreiber Bäderland mitteilte.
Kameras überwachen demnach das Schwimmbecken und eine Künstliche Intelligenz erkennt auffällige Bewegungsmuster.
Die KI warne dann im Ernstfall die Rettungsschwimmer sofort per Smartwatch mit genauer Stelle im Becken.
Die Zahl der Aufsichtskräfte bleibe von der Einführung des Systems unverändert.
Die Verantwortung bleibe beim Menschen, betont Bäderland. „Der wichtigste Punkt bei uns in den Bädern ist das Thema Zeit.
Wir haben ganz, ganz wenig Zeit bis wir erkennen können, dass eine kritische Situation in den Bädern passieren kann.
Für unsere Kolleginnen und Kollegen ist das eine wahnsinnig verantwortungsvolle Aufgabe“, sagte Susan Zetzmann, Bäderland-Geschäftsführerin.
Die KI sei ein Sicherheitsanker für das Personal und komme nur unterstützend zum Einsatz.
Die Pläne wurden in der Alsterschwimmhalle vorgestellt.
Flächendeckende Einführung bis Ende 2027 Nach Angaben des städtischen Badebetreibers sei Hamburg die erste deutsche Großstadt mit dem flächendeckenden Einsatz der Technik.
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