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Kultur

Neustarts: Das Marsupilami ist wieder da: Das sind die Kino-Highlights der Woche

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Neustarts: Das Marsupilami ist wieder da: Das sind die Kino-Highlights der Woche

"Insidious: Out of the Further", "Spaziergang nach Syrakus" und "Marsupilami", eine neue Leinwand-Adaption der bekannten belgisch-französischen Comic-Reihe: Das sind die Kino-Neustarts am 20.

August.

Gelbes Fell, schwarze Punkte und ein sehr, sehr langer Schwanz – na, welches Tier ist gesucht? Die allermeisten Kinder von heute werden wohl keine Chance haben, darauf zu kommen, schließlich findet man dieses sehr seltene Wesen nicht in irgendwelchen Zoos oder Naturdokumentationen, sondern nur in alten Filmen oder noch älteren Comics.

Aber die Eltern wissen sicher sofort Bescheid: das "Marsupilami" ist wieder da! Außerdem neu in dieser Woche: "Insidious: Out of the Further", der inzwischen sechste Teil der populären Horror-Reihe, und die von wahren Ereignissen inspirierte DDR-Fluchtgeschichte "Spaziergang nach Syrakus" mit Charly Hübner.

Marsupilami Im Jahr 1952 tauchte das von André Franquin erdachte Marsupilami zum ersten Mal in einem "Spirou und Fantasio"-Comic auf, nach einigen Auftritten als "Kokomiko" in den "Fix und Foxi"-Heften ging 1987 "Die Abenteuer des Marsupilamis" in Serie.

Zeitzeugen erinnern sich noch an ein ziemlich krawalliges und manchmal auch etwas kratzbürstiges Phantasiewesen, das sich an seinem meterlangen Schwanz durch den Dschungel von "Palumbien" hangelte.

So wild wie damals ist das neue, arg verniedlichte Marsupilami nicht mehr, aber wo es auftaucht, löst es immer noch großes Chaos aus.

In der zweiten Kino-Adaption nach 2012 ("Auf den Spuren des Marsupilami") wird Zoowärter David (Hauptdarsteller, Regisseur und Drehbuchautor: Phlippe Lacheau) von seinem zwielichtigen Boss Jeffrey (Jean Reno) mit einem geheimnisvollen Auftrag betraut: Er soll von Paris aus nach Südamerika reisen, um dort mit seiner Familie ein Kreuzfahrtschiff zu besteigen und ein "Paket" nach Frankreich zu bringen.

Drei Regeln gibt Jeffrey dem ahnungslosen David mit: unter keinen Umständen das Paket öffnen, sehr behutsam mit der Fracht umgehen und bei der ganzen Aktion äußerst diskret vorgehen.

Mit der Diskretion hat es sich aber schnell erledigt, als das Paket doch irgendwie geöffnet wird und ein kleines Marsupilami heraus hüpft.

Weil sich viele Menschen – gute und schlechte mit ganz unterschiedlichen Interessen – für dieses wundersame exotische Geschöpf interessieren, und weil das Marsupilami immerzu viel Schabernack im Kopf hat, herrscht auf dem Schiff bald schon ein tierisches Tohuwabohu.

Eine "Mischung aus Klamauk, deftigen Gags und großen Emotionen" soll dieser 28 Millionen Euro teure Familienfilm sein, der in Frankreich zuletzt bereits zum größten Kassenschlager des Jahres avancierte.

Bemerkenswert: In "Marsupilami" wurde mehrheitlich nicht mit Computereffekten, sondern mit klassischer Animatronik-Technik gearbeitet.

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