Basketball-Supercup: Auch ohne viele Stars: Basketballer gewinnen Supercup
Und wieder ein Pokal! Deutschlands Basketballer gewinnen den Supercup.
Dabei sind viele Stars gar nicht dabei - und der Kapitän schwächelt im Finale.
Wenn im kommenden Jahr in Katar die nächste WM ansteht, dann kennen Deutschlands Basketballer nur ein Ziel: die Titelverteidigung.
Und während der Triumph von Manila vor drei Jahren noch einer Sensation glich, wäre die Wiederholung 2027 nicht einmal mehr eine Überraschung.
Zu hoch ist die Qualität im deutschen Kader inzwischen.
Das wurde auch beim traditionellen Supercup in Hamburg deutlich, den das Team von Bundestrainer Alex Mumbrú durch ein 96:87 (50:39) im Finale gegen Kroatien gewann. „Es ist immer schön, eine weitere Trophäe zu holen“, sagte Kapitän Dennis Schröder.
Wäre der Titel beim Supercup und ein Sieg gegen eine mit vielen Stars besetzte kroatische Mannschaft vor ein paar Jahren noch überschwänglich gefeiert worden, nahmen Schröder und Co. den Triumph an diesem Wochenende eher beiläufig zur Kenntnis. „Wir haben inzwischen schon eine gewisse Erwartungshaltung geweckt“, sagte der in Hamburg stark spielende Maodo Lo.
Fehlen von Stars kein Problem Das hohe Niveau der deutschen Mannschaft wurde nicht nur beim Blick auf den Spielberichtsbogen deutlich, in dem sieben Welt- und acht Europameister standen.
Vor allem die Liste jener Spieler, die in diesem Sommer nicht zur Verfügung stehen, unterstreicht das enorme Leistungsvermögen des Teams.
Franz und Moritz Wagner hatten bereits vor einiger Zeit angekündigt, dass sie in diesem Jahr ohne großes Turnier eine Pause einlegen.
Die NBA-Youngster Hannes Steinbach und Christian Anderson konzentrieren sich ebenfalls auf ihre erste Saison in der besten Liga der Welt.
Und auch die NBA-Profis Isaiah Hartenstein und Ariel Hukporti fehlen wegen Verletzungen, weilten in Hamburg aber beim Team.
Hinzu kommt Andreas Obst, der wegen Rückenbeschwerden passen musste.
Es wird keine einfache Aufgabe für Mumbrú , seinen WM-Kader im kommenden Jahr zusammenzustellen.
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