Die ersten Trainer-Entscheidungen - Köln-Star El Mala gegen Bremen nur Joker
Köln – Ganz Köln hofft auf die Spektakel-Premiere Samstag (18.30 Uhr) gegen Bremen – darauf, dass Top-Star Said El Mala (20) und Neustar Mikey Moore (19) erstmals zusammen auf dem Platz stehen und zaubern. Kölns Fans werden sich aber gedulden müssen. Denn zumindest El Mala ist gegen Werder nur als Joker dabei!
Trainer René Wagner (38) verkündete die Entscheidung am Freitag. Der Grund: El Mala ist nach seiner Erkältung noch nicht wieder bei 100 Prozent. Kölns Ausnahme-Kicker hatte wie Stürmer-Neuzugang Thijs Dallinga (26) zuletzt schon beim 1:4 in Stuttgart krank gefehlt und insgesamt knapp 6 Tage aussetzen müssen.
„Thijs konnte aber schon letzten Sonntag wieder auf dem Platz starten. Said brauchte dagegen ein paar Tage mehr. Deshalb wird wahrscheinlich nur einer von beiden starten können“, sagt Wagner und wird später deutlich: „Für Said geht es jetzt darum, nach 6 Tagen krank wieder in seinen Rhythmus zu kommen. Er hat jetzt erstmal von der Bank aus die Chance, noch mal einen Impuls zu setzen.“
El Mala nur Joker. Kölns Zauber-Traumpaar wird daher wohl erst in der zweiten Hälfte des Top-Spiels gemeinsam tricksen können. Darauf hoffen nicht nur die FC-Fans. Auch Wagner weiß: „Es wird für keinen Gegner einfach, wenn beide auf dem Platz stehen.“ Bei Moore allerdings sieht es klar nach einer Startelf-Premiere aus. Auch hier wird Wagner deutlich, sagt: „Wer in der Premier League starten kann kann, kann auch hier in der Bundesliga von Beginn an spielen. Von daher ist Mikey ein Startelf-Kandidat.“ Und das offensichtlich auf der Spielmacher-Zehn. „Wir haben mit ihm einen Spieler, der dort im Zentrum für viel Unruhe sorgen kann“, sagt Wagner.
Nicht die einzige Position, bei der Kölns Trainer sich personell schon früh festlegt. Auch Königstransfer Ellyes Skhiri (31) ist im Zentrum erstmals gesetzt auf der Sechs und darf von Beginn an ran. Klartext Wagner: „Ellyes wird starten. Er ist jetzt bereit, uns die Sicherheit zu geben, für die wir ihn geholt haben. Das ist ein Führungsspieler, der für uns von unglaublicher Bedeutung ist und der wird am Samstag auf dem Platz stehen, von Beginn an. Da müssen wir nicht um den heißen Brei herumreden.“
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