Garten: Pappe gegen Unkraut im Beet – hilft wirklich, ohne Zupfen und Chemie
Manch Hobby-Gärtner möchte verzweifeln, wenn er hartnäckiges Unkraut im Blumenbeet einfach nicht ausgemerzt bekommt.
Der Griff zu Chemie ist aber nicht nötig, es braucht nur – Pappe! Kaum ist das Beet mühsam vom Unkraut befreit, schießen schon wieder neue unliebsame Sprösslinge zwischen Blumen und Gemüse hervor.
Viele Hobbygärtner greifen dann entnervt zur Chemiekeule.
Dabei gibt es eine überraschend unkomplizierte Alternative, die deutlich umweltfreundlicher daherkommt: Ausgerechnet Pappe kann nämlich dabei helfen, unerwünschten Bewuchs langfristig zu unterdrücken.
Das Prinzip ist so simpel wie effektiv: Wird eine Schicht Pappe auf dem Beet ausgelegt – um die eigentlichen Pflanzen herum, aber auf das Unkraut – gelangt kaum noch Licht an den Boden.
Dadurch können Unkrautsamen nicht mehr keimen, bereits vorhandene Pflanzen sterben nach und nach ab.
Damit die Methode zuverlässig funktioniert, sollte das Beet aber am besten zuvor einmal von sichtbarem Unkraut befreit werden.
Anschließend wird die Pappe möglichst flächendeckend ausgelegt und mit Erde, Kompost oder Laub beschwert.
Im Gemüsegarten kann auch Rindenmulch als zusätzliche Abdeckung dienen.
So bleibt alles an Ort und Stelle und wird gleichzeitig in den natürlichen Kreislauf eingebunden.
Unkraut bekämpfen – fast mühelos Ein wesentlicher Vorteil dieser Methode besteht darin, dass die Pappe biologisch abbaubar ist.
Während sie sich langsam zersetzt, verbessert sie die Bodenstruktur und trägt zur Humusbildung bei.
Gleichzeitig fördert die organische Abdeckung das Bodenleben und ersetzt künstliches Unkrautvlies, ohne schlecht abbaubare Kunststoffreste im Garten zu hinterlassen.
Von Hausmitteln wie Essig oder Salz raten Fachleute dagegen ab.
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