Festnahme: Durchbruch im Vermisstenfall „Kerstin Lee Langley“ – Verdächtiger in Haft
19 Jahre nach dem Verschwinden von Kerstin Lee Langley hat die Polizei einen Durchbruch in ihren Ermittlungen erlangt.
Ein Verdächtiger befindet sich nun in Untersuchungshaft.
Knochen der seit 2007 vermissten Kerstin Lee Langley aus Regensburg sind nach Polizeiangaben „mit hoher Wahrscheinlichkeit“ bei einer Grabung gefunden worden.
Das habe die rechtsmedizinische Untersuchung der menschlichen Überreste ergeben, die am 9.
Oktober in Berg bei Neumarkt in der Oberpfalz ausgegraben wurden, teilten Vertreter von Polizei und Staatsanwaltschaft bei einer Pressekonferenz in Regensburg mit.
Demnach gibt es drei Tatverdächtige.
Ein konkreter Hinweis einer der Tatverdächtigen, einer 56 Jahre alten Frau , führte die Ermittler zum Fundort.
Sie habe ein umfassendes Geständnis abgelegt, teilten die Ermittler mit.
Nach bisherigen Erkenntnissen sollen die drei Verdächtigen gemeinschaftlich die Tötung der Frau geplant haben.
Ein 66 Jahre alter Mann soll die Frau erwürgt haben.
Dieser habe sich bisher nicht zu den Vorwürfen geäußert.
Der dritte Tatverdächtige war 2024 gestorben.
Weiterer Verdächtiger in Untersuchungshaft Der 66-Jährige befinde sich in Untersuchungshaft, der Untersuchungshaftbefehl gegen die 56-Jährige sei außer Vollzug gesetzt worden, teilte Oberstaatsanwalt Thomas Rauscher mit.
Für die Beschuldigten gilt die Unschuldsvermutung.
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