Emotionale Fan-Choreo - Sohn von Holland-Legende weint um tote Mutter
Dieser Moment ging unter die Haut! Nur wenige Tage nach dem Tod seiner Mutter Bartina Koeman (†65) steht Ronald Koeman Jr. (31) für Telstar auf dem Platz. Doch im Eredivisie-Spiel gegen AZ Alkmaar (0:1) wird der Torwart von seinen Emotionen überwältigt.
Denn nach zwölf Minuten richten sich alle Blicke auf die Tribüne – das Spiel wird unterbrochen. Im Telstar-Gästeblock erscheint ein Banner mit einer Botschaft an die Familie Koeman. Die mitgereisten Fans zünden Hunderte Wunderkerzen, gleichzeitig wird auf der großen Videowand ein Bild von Bartina gezeigt. Kurz darauf brandet lauter Applaus auf, die Fans rufen immer wieder „Koeman!“
Der Sohn von Holland-Legende und Ex-Bondscoach Ronald Koeman (63) ist sichtlich ergriffen. Der Keeper kämpft mit den Tränen, wischt sich mit seinem Trikot über die Augen und klatscht anschließend in Richtung der Fans.
Bartina Koeman war vergangenen Dienstag im Alter von 65 Jahren nach langer Krankheit gestorben. Seit Jahren hatte sie an Brustkrebs gelitten. Auf Instagram verabschiedete sich die Familie mit den Worten: „Mit großer Trauer, aber auch mit großem Stolz und viel Liebe verabschieden wir uns von meiner wunderschönen Frau, unserer geliebten Mama und Oma.“
Telstars Trainer Henk Brugge hatte bereits vor dem Spiel Verständnis für die Entscheidung seines Torwarts gezeigt, trotz des schweren Verlusts anzutreten: „Es ist unglaublich traurig, wenn man einen geliebten Menschen verliert. Er hat diese Woche im Fußball seinen Ausweg gefunden. Er wollte unbedingt spielen.“
Mannschaft und Trainerteam hätten versucht, Koeman Jr. zu unterstützen. Brugge: „Man versucht auch, über andere Dinge zu sprechen, damit es nicht zu emotional wird. Aber natürlich hat das Auswirkungen auf eine Gruppe.“
Koeman Jr. zeigte beim 0:1 gegen AZ mehrere starke Paraden. Für Brugge war deshalb klar: „Für mich war er der Mann des Spiels.“ Der Trainer fügte hinzu: „Dass er in dieser Situation so auf den Platz geht und diese Leistung abliefert, verdient einfach nur Respekt. Das macht einen manchmal auch emotional.“
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