Waldpilze: Korallen, Sterne, Tintenfische : Die werkwürdigsten Wald-Pilze
Nicht jeder Pilz hat einen Hut und einen Stil, wie Champignons und Steinpilze.
In unseren Wäldern wachsen wundersame Gestalten in den grellsten Farben.
Darauf haben sie nur gewartet: Wenige Tage nach den teils ausgiebigen Regenfälle im Lande schießen die Pilze sprichwörtlich aus dem Boden.
Das was die meisten Menschen als Pilze bezeichnen und auch im Wald suchen, sind genau genommen nur deren Fruchtkörper.
Darin befinden sich die Sporen der Pilze, die sie verbreiten, um sich fortzupflanzen.
Da Sporen für ihre Entwicklung Feuchtigkeit brauchen, warten die Pilze darauf, dass es schön feucht um sie herum wird – sprich regnet.
Denn tatsächlich sind Pilze immer im Boden vorhanden, wie sehen sie nur meistens nicht.
Als dünne, weißliche Fäden, sogenannte Hyphen durchziehen den Untergrund.
Um ihre Sporen zu verbreiten, setzen Pilze auf ganz unterschiedliche Techniken.
Hutpilze lassen sie schlicht aus ihren Röhren oder Lamellen rieseln, etwa Maronenröhrlinge oder Champignons.
Andere Arten nutzen Insekten zur Verbreitung.
Dazu locken sie diese mit für uns sehr unangenehmen Gerüchen an – nach Aas beispielsweise.
Beliebt sind auch mechanische Methoden.
Arten wie der Tiegelteuerling oder der Erdstern bewahren ihre Sporen in einer Art Gefäß auf.
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