Bestsellerautorin: Was ist Wahrheit, was ist Liebe? - Juli Zehs „Pony Show“
Der neue Roman der Erfolgsautorin spielt in zwei Welten, in denen die Autorin sich auskennt: Vor Gericht und in der Literaturszene.
Juli Zeh erklärt, was sie an der Story reizte.
Wo ist Fero? Oder seine Leiche? Der junge und begabte Aufsteiger im Verlag ist verschwunden.
Seine deutlich ältere Chefin Betty wird verdächtigt und steht vor Gericht.
Brisant ist das auch, weil da offenbar mehr war als nur eine berufliche Verbindung.
Bettys Anwalt Mark sucht mühsam nach der Wahrheit.
Und ist auch nicht ganz frei von großen Gefühlen.
Verbrechen spielten auch in früheren Büchern der Bestseller-Autorin Juli Zeh eine Rolle.
Ihr neuester Roman „Pony Show“, der am 14.
Oktober erscheint, ist auf den ersten Blick ein Justizdrama.
Verwoben allerdings mit Elementen aus weiteren gesellschaftlichen Welten, wie das bei Zeh oft der Fall ist.
In diesem Fall dem Innenleben der Literaturbranche, den strittigen Fragen der Geschlechterverhältnisse und nicht zuletzt den Boulevardmedien und Shitstorms im modernen Internetzeitalter.
Erzählt wird „ Pony Show“ aus der Sicht von Bettys Verteidiger.
Die Hamburger Verlegerin ist über 50, erfolgreich, prominent und verheiratet.
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