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Hackerangriff: Nach Hackerangriff kein Homeoffice bei Bauverwaltung

Die Zeit ·
Hackerangriff: Nach Hackerangriff kein Homeoffice bei Bauverwaltung

Die Berliner Verwaltung ist Ziel eines Hackerangriffs geworden. Angaben dazu gibt es bislang wenige. Was bislang bekannt ist:

Laut Senatskanzlei sind die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen sowie die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Umwelt und Klimaschutz betroffen. Sie wurden den Angaben nach am Freitag aus Sicherheitsgründen vom Landesnetz abgetrennt, um weiteren Schaden abzuwenden. Inwiefern weitere Verwaltungen betroffen sind, wird laut Senatssprecherin Christine Richter untersucht.

Störungen bei dem Portal, bei dem Berlinerinnen und Berliner derzeit Online-Anträge für Briefwahlunterlagen für die Abgeordnetenhauswahl am 20. September beantragen können, sollen laut Senat nicht mit dem Angriff im Kontext stehen. «Das zuständige Landesamt für Bürger- und Ordnungsangelegenheiten arbeitet mit Hochdruck an deren Behebung», teilte die Innenverwaltung auf Anfrage mit.

Beide Ressorts sind abgeschnitten vom Internet und können keine Mails nach außen versenden, Homeoffice ist nicht möglich.

Laut Senatskanzlei sind die Verwaltungen aber arbeitsfähig. Intern seien Mails möglich, erklärte der Sprecher der Senatsbauverwaltung, Martin Pallgen. Telefonisch sei die Behörde auch erreichbar. Allerdings müssten die Beschäftigten in der Behörde arbeiten und es müsse noch organisiert werden, wie die Kommunikation mit anderen Verwaltungen am besten gewährleistet werden könne. Ein Mitarbeiter der Verkehrsverwaltung sagte hingegen dem «Tagesspiegel»: «Wir sind praktisch arbeitsunfähig.»

Dadurch, dass die Senatsverwaltung für Bauen und Wohnen vom Landesnetz isoliert wurde, ist unter anderem die Auszahlung des Wohngelds an mehr als 50.000 berechtigte Haushalte in Berlin in Gefahr. Die Verwaltung arbeite mit Hochdruck an einer Lösung, um die Auszahlung des Wohngelds sicherzustellen, teilte Sprecherin Richter mit. Zuvor hatte der «Tagesspiegel» berichtet und auf einen entsprechenden Hinweis auf der Seite des Bezirksamtes Pankow verwiesen.

Das wird nach Senatsangaben noch untersucht. Es sei bei forensischen Untersuchungen eine «Inkriminierung des Landesnetzes» festgestellt worden, hieß es. Nach bisherigen Erkenntnissen sind bei der Senatsbauverwaltung Daten abgeflossen.

Laut Sprecherin Richter handelt es sich nicht um sensible Daten. «Es handelt sich um Daten, die über Open Data frei zugänglich waren.» Weiter erklärte Richter: «Nach jetzigem Kenntnisstand hat es in anderen Verwaltungen keine Datenabflüsse gegeben.»

Von der Senatskanzlei heißt es, aus ermittlungstaktischen Gründen könnten derzeit keine weiteren konkreten Informationen zu Ausmaß und Hintergründen gegeben werden. Die Berliner Staatsanwaltschaft leitete hat ein Ermittlungsverfahren ein, wie ein Sprecher sagte. Neben dem Landeskriminalamt (LKA) wurde das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) eingeschaltet. Dies spricht für einen gravierenden Vorfall.

Im August 2025 war Justizsenatorin Felor Badenberg (CDU) Ziel einer Cyberattacke. Nach damaligen Angaben kam es zu einem gezielten Angriff auf einen Arbeitsplatzrechner im Leitungsbereich ihres Hauses. Dabei seien auch personenbezogene Daten entwendet worden, hieß es.

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5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.zeit.de — der Inhalt gehört Die Zeit.

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