Unterschiedliche Vorstellungen: Neuer Visit-Berlin-Chef muss schon wieder gehen
Sein Vorgänger war 17 Jahre im Amt, Jürgen Amann muss schon nach drei Monaten wieder gehen.
Offenbar wurde ein Abfindungsvertrag unterzeichnet.
Nach nur drei Monaten auf dem Geschäftsführerposten muss Jürgen Amann die Tourismusagentur Visit Berlin wieder verlassen.
Wie der „Tagesspiegel“ berichtet, gab es zwischen dem Land und Amann zu unterschiedliche Vorstellungen, wie es mit Visit Berlin weitergehen soll.
Auch soll das Betriebsklima unter seiner Führung von einigen als problematisch wahrgenommen worden sein.
Der Deutschen Presse-Agentur wurde der „Tagesspiegel“-Bericht aus informierten Kreisen bestätigt.
Demnach wurde ein Aufhebungsvertrag zwischen Amann und Visit Berlin unterzeichnet, laut „Tagesspiegel“ erhält er eine Abfindung von zwei Monatsgehältern.
Amann leitete die Tourismusagentur seit Juni gemeinsam mit Sabine Wendt.
Er übernahm das Amt von Burkhard Kieker, der 17 Jahre lang den Kurs von Visit Berlin prägte.
Amann wechselte vom Rhein an die Spree, vor dem Job in Berlin leitete er mehr als sechs Jahre lang das Unternehmen KölnTourismus.
Visit Berlin war zunächst nicht für Nachfragen zu erreichen.
Auch die zuständige Senatsverwaltung für Wirtschaft wollte sich nicht zu dem Thema äußern.
Dem „ Tagesspiegel “ zufolge findet am Dienstag kommender Woche eine Aufsichtsratssitzung von Visit Berlin statt.
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