Sri Lanka: Mönche beten aus der Luft für Regen in Dürregebiet
In der Hoffnung auf göttlichen Beistand gegen eine schwere Dürre hat die Luftwaffe in Sri Lanka buddhistische Mönche über betroffene Gebiete des Landes geflogen. Während des Fluges riefen die drei in orangefarbene Gewänder gekleideten Mönche die Götter an, der Trockenheit ein Ende zu setzen, wie die Luftwaffe am Sonntag mitteilte. Besatzungsmitglieder versprühten währenddessen heiliges Wasser aus Plastikflaschen über dem Land.
»Während die Nation wegen Trockenheit in Bedrängnis ist, steigt das Flugzeug in einem symbolischen Akt des Mitgefühls auf«, kommentierte die Luftwaffe die Aktion in Onlinediensten. Mehr als 115.000 Menschen in sieben Distrikten Sri Lankas sind von der anhaltenden Trockenheit betroffen, die mit dem Wetterphänomen El Niño in Verbindung steht, teilte das Nationale Zentrum für Katastrophenhilfsdienste am Samstag mit.
Nach Angaben des sri-lankischen Wetterdienstes droht dem südasiatischen Inselstaat wegen des Klimaphänomens El Niño in den kommenden Monaten eine schwere Dürre in Teilen des Landes, gefolgt von sintflutartigen Regenfällen, bevor es erneut zu einer Dürreperiode kommt. Derzeit sind wegen der Dürre bereits Teile des größten Wildschutzgebiets des Landes gesperrt. Die Stauseen sind nur zu rund 50 Prozent gefüllt.
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