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Kultur

USA: Teenager will offenbar in Hindu-Tempel um sich schießen – dann klemmt das Gewehr

Stern ·
USA: Teenager will offenbar in Hindu-Tempel um sich schießen – dann klemmt das Gewehr

In den USA scheitert der Attentatsversuch eines 19-Jährigen wohl in letzter Sekunde.

Der junge Neonazi wollte möglichst viele Menschen töten.

Ein 19-jähriger mutmaßlicher Neonazi ist wegen eines anscheinend in letzter Sekunde gescheiterten Anschlags auf einen Hindu-Tempel im US-Bundesstaat Illinois verhaftet worden.

Der entscheidende Hinweis auf den Tatverdächtigen kam nach Polizeiangaben von einem Informanten, den der Teenager in seine Attentatspläne eingeweiht hatte.

Medienberichten zufolge scheiterte der Anschlagsversuch letztlich nur daran, dass am Tatort das Gewehr des jungen Mannes klemmte, der laut Ermittlern ein von rassistischen Ansichten zeugendes „Manifest“ hinterlassen haben soll.

Nach bisherigen Erkenntnissen der örtlichen Polizei war ein regelrechtes Massaker in dem Tempel in Aurora geplant, der zweitgrößten Stadt in Illinois mit knapp 200.000 Einwohnern.

Getrieben wurde der junge Rechtsextremist demnach wohl von glühendem Hass auf Ausländer, insbesondere solche indischer Abstammung.

Auf Fotos habe er mit einem Gewehr, Magazinen und gepanzerter Schutzausrüstung posiert.

Außerdem seien bei der Durchsuchung seines Zuhauses Hunderte Schuss Munition und Erkennungssymbole der rechtsextremen White-Supremacy-Bewegung gefunden worden.

Verhinderte der Zufall ein Massaker in den USA? Wie erst jetzt bekannt wurde, war der mutmaßliche Rechtsextremist schon am Sonntag beim Verlassen seines Zuhauses – er wohnte laut Medienberichten noch bei seiner Mutter – festgenommen worden.

Offenbar war er zuvor unverrichteter Dinge vom Tempel zurückgekehrt, nachdem seine Schusswaffe dort aus technischen Gründen den Dienst versagt hatte.

Am Mittwoch wurde er dann einem Haftrichter vorgeführt, abends (Ortszeit) veröffentlichte die Polizei schließlich eine offizielle Mitteilung zu dem Fall.

An den Ermittlungen sind auch Bundespolizisten des FBI beteiligt.

Der Tempel soll zum Zeitpunkt des Anschlagsversuchs am Sonntag voller Besucher gewesen sein.

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