Sexueller Übergriff: Kindesmissbrauch: Drei Jahre Haft für Kabarettist Gunkl
Der als Gunkl bekannte Künstler sammelt Missbrauchsdarstellungen im Internet.
Einmal verübt er selbst einen Übergriff.
Mutter und Großmutter des jungen Mädchens werden ebenfalls verurteilt.
Der österreichische Kabarettist Günther Paal ist wegen sexuellen Kindesmissbrauchs und Besitzes von Missbrauchsdarstellungen schuldig gesprochen worden.
Der Richter im Landesgericht Wien verhängte eine Haftstrafe von drei Jahren.
Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
Der 64-Jährige, der unter dem Künstlernamen Gunkl bekannt ist, bekannte sich schuldig, vor einigen Jahren einen sexuellen Übergriff gegen ein Kleinkind verübt zu haben.
Paal drohte in diesem Prozess eine maximale Strafe von fünf Jahren.
Für sexuellen Kindesmissbrauch sind in Österreich bis zu zehn Jahre Haft nur bei Geschlechtsverkehr oder physischer Gewalt vorgesehen.
Dies fand jedoch in diesem Fall nicht statt.
Mutter und Großmutter des Opfers wegen Erpressung verurteilt Gunkl hatte in der Vergangenheit mit der Mutter und Großmutter des heute fünfjährigen Mädchens gegen Bezahlung Sex.
Die beiden Masseurinnen wurden ebenfalls verurteilt - zu mehr als zwei Jahren Haft.
Das Gericht sah es als erwiesen an, dass sie Paal erpresst hatten.
Laut Anklage drohten sie dem Kabarettisten, den Missbrauch öffentlich zu machen und seine Karriere zu zerstören.
5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.stern.de — der Inhalt gehört Stern.